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Eutiner Basketballerinnen leisten sich zu viele Ballverluste

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 22.Feb.2017 | 19:53 Uhr

Die Oberliga-Basketballerinnen der BG Ostholstein konnten bei der 43:62 (24:30)-Niederlage beim Kieler Turnerbund den Ausfall von zwei Aufbauspielerinnen nicht kompensieren. „Unser Spiel war zu leicht auszurechnen“, räumte Teamsprecher Raphael Bröker ein.

Zudem setzten die Gastgeberinnen die BG-Abwehr mit einer aggressiven Spielweise massiv unter Druck, daraus seien über das ganze Spiel gesehen eine ganze Reihe von Ballverlusten entstanden. Die erste Halbzeit sei recht ausgeglichen verlaufen, der KTB ging mit einem Sechs-Punkte-Vorsprung in die Kabine. „Wir haben unsere Chancen zu wenig genutzt“, sagte Bröker. Zudem sicherten sich die Kielerinnen zu viele Offensivrebounds und kamen so oft zu einer zweiten Wurfgelegenheit. Erfreulich sei das Anspiel auf Wiebke Schwartau gewesen, die sich eindrucksvoll gegen ihre Gegenspielerin durchsetzte und viele Punkte erzielte.

Bis zur Mitte des dritten Viertels betrug der Rückstand lediglich fünf Punkte, doch dann bekam der Kieler TB Oberwasser, weil er die Würfe von Außen verwandelte. Auf der anderen Seite haperte es im Aufbauspiel. So kamen
die Kielerinnen zu einfachen Ballgewinnen und Punkten. Bis zum Viertelende war der Rückstand auf 15 Punkte angewachsen. Diesen Vorsprung ließ Kiel sich nicht mehr nehmen und ging als verdienter Sieger vom Feld.

Als einzige Spielerin habe Wiebke Schwartau Normalform erreicht, sie blockte, reboundete und versenkte ihre Würfe und Korbleger. Die
BG Ostholstein habe unter der Erkältungs- und Grippewelle der letzten Wochen gelitten: „Man merkte einigen Spielerinnen an, dass sie noch nicht so fit waren und das Training fehlte, um einen Rhythmus im Spiel zu bekommen.“ In Kiel spielte die BG Ostholstein mit Wiebke Schwartau (20 Punkte), Paulina Paaschburg (7), Lena Fobian (6), Pia Fobian, Franziska Baucks (je 4), Henriette Schwartau (2), Anna Venzke, Juliane Krohn und Michelle Krafczyk.

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