Eutiner Aufklärer üben für die nächsten Einsätze

Sonst wird auf dem eigenen Übungsplatz trainiert (wie hier im Januar 2016), jetzt üben die Eutiner Aufklärer in einem Gebiet zwischen Itzehoe und Kellenhusen.
Sonst wird auf dem eigenen Übungsplatz trainiert (wie hier im Januar 2016), jetzt üben die Eutiner Aufklärer in einem Gebiet zwischen Itzehoe und Kellenhusen.

shz.de von
14. März 2017, 14:30 Uhr

Beobachten im Gelände, Anlegen von Verstecken, Koordination im Gefechtsstand: Das Aufklärungsbataillon 6 „Holstein“ übt für seine nächsten Einsätze unter realen Bedingungen – diesmal nicht auf den Übungsplätzen vor Ort, sondern im Zeitraum vom 20. bis 31. März in einem Raum von Itzehoe bis Kellenhusen und von Plön bis Hasenmoor. „Unsere Soldaten kennen die hiesigen Übungsplätze schon in- und auswendig“, sagte Hauptmann Moritz Unkel, Sprecher des Bataillons. Den Aufklärern müssen Situationen in weitgehend unbekanntem Terrain geboten werden, so Unkel.

Bei dieser Übung werden Fahrzeuge vom Typ Fennek, Fuchs und Wolf sowie unbemannte Aufklärungssysteme vom Typ „Luna“ eingesetzt. „Dabei werden sich Soldaten des Eutiner Aufklärungsbataillons auch abseits von Übungsplätzen und befestigten Straßen bewegen“, sagte Unkel. Einschränkungen für die Bürger soll es dabei nicht geben.

Geprobt werden soll das Zusammenspiel der einzelnen Soldaten der vier Kompanien insbesondere im Hinblick auf die kommenden Einsätze.

Zuletzt so intensiv abseits der eigenen Übungsplätze waren die Soldaten während der Heeresausbildungswoche Anfang Juni 2015 in und um Eutin präsent (wir berichteten). Vor knapp zwei Jahren war dafür sogar der Luftraum über Teilen der Region rund um die Kreisstadt gesperrt worden. Das Aufklärungsbataillon 6 fungierte damals als Gastgeber und Ausrichter der Heeresausbildungswoche; 300 zusätzliche Soldaten anderer Verbände waren zu Gast in Eutin gewesen.

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