Eutin: Glasfaser soll den Hochkamp erobern

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09. November 2018, 12:37 Uhr

Die Stadtwerke Eutin (SWE) setzen ihren Breitbandausbau in der Kreisstadt fort. In diesen Tagen starte die Vermarktungsphase im Bereich Hochkamp. Alle Straßen zwischen Riemannstraße, Holstenstraße, Ahornstraße und Deefstieg einschließlich des Rosenhofes und des Kuhbergsredders sollten nun erschlossen werden. Dafür finde am Donnerstag, 6. Dezember, von 14 bis 18 Uhr ein Informationsnachmittag statt, teilten die Stadtwerke mit. SWE-Mitarbeiter würden dafür bei Einzelhändler „Topkauf Stopka“ an der Riemannstraße, Hausnummer 121, für Fragen und zur Beratung zur Verfügung stehen. Zudem würden SWE-Mitarbeiter vom 10. bis zum 15. Dezember auf dem Hochkamp unterwegs sein und
an der Haustür Beratungswünsche aufnehmen. Für Anfang Januar seien zwei weitere Informationsnachmittage geplant, die genauen Termine sollten zum Jahreswechsel bekannt gegeben werden.

Die Vermarktungsphase laufe bis zum 31. Januar 2019. Wer bis dahin einen Vertrag mit den Stadtwerken abschließe, spare die später fällig werdende Anschlussgebühr von 800 Euro.

„Im Gegensatz zu einem unserer bekanntesten Mitbewerber liefern wir keine Übergangslösungen“, betonte Alexander Baumgärtner, der im Hause der SWE das Breitbandprojekt leitet. Die Stadtwerke lieferten Glasfaser bis ins Haus. Während beispielsweise die Glasfaserkabel der Telekom in einigen wenigen Punkten der Stadt zusammengeführt und die von dort abzweigenden Hausanschlüsse per Kupferkabel weitergeführt würden, legten die Stadtwerke Glasfaser in jede Wohnung. „So ist eine schnellstmögliche Datenübertragung ohne Verluste durch veraltete Materialien garantiert“, erklärte Baumgärtner.

Weil sich mittlerweile auch bei Skeptikern herumgesprochen habe, dass die Versorgung mit schnellem Internet und dessen positiven Begleiterscheinungen wie Fernsehen in bester Qualität und störungsfreies Telefonieren praktisch zur Daseinsvorsorge gehöre, stehe einem flächendeckenden Ausbau Eutins schon seit längerem nichts mehr im Wege. Die Vorteile einer schnellen Datenübertragung durch Glasfaser hätten sich mittlerweile auch bei Älteren herumgesprochen.

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