Eutin gibt Tipps für LGS in Niedersachsen

Gartenschau-Gedankenaustausch: (v. li.) Heinrich Sperling (Berater der LGS Bad Iburg), Frank Rotert vom Landkreis Osnabrück, Bad Iburgs Bürgermeisterin Annette Niermann, Eutins Bürgermeister Carsten Behnk, Ursula Stecker (Iburger Durchführungsgesellschaft) und LGS-Geschäftsführer Bernd Rubelt.
Gartenschau-Gedankenaustausch: (v. li.) Heinrich Sperling (Berater der LGS Bad Iburg), Frank Rotert vom Landkreis Osnabrück, Bad Iburgs Bürgermeisterin Annette Niermann, Eutins Bürgermeister Carsten Behnk, Ursula Stecker (Iburger Durchführungsgesellschaft) und LGS-Geschäftsführer Bernd Rubelt.

Gartenschau-Delegation aus Bad Iburg sammelte Eindrücke in der Schlossstadt

shz.de von
27. September 2016, 11:53 Uhr

Eine zehnköpfige Delegation aus Bad Iburg hat Eindrücke von der Landesgartenschau (LGS) in Eutin gesammelt. „Im Gespräch mit Bürgermeister Behnk und dem LGS-Geschäftsführer Rubelt konnten wir viele Gemeinsamkeiten ausmachen, die sowohl die Stadt Eutin als auch Bad Iburg motiviert haben, sich für die Ausrichtung einer Landesgartenschau zu bewerben“, bilanziert die Bad Iburger Bürgermeisterin Annette Niermann. Die Stadt in Niedersachsen plant eine Gartenschau vor Ort im Jahr 2018.

„Wir konnten den Bad Iburgern wertvolle Tipps geben, wie man eine Gartenschau erfolgreich an den Start bringt und wie man sie organisatorisch bewältigt“, sagte Eutins Bürgermeister und LGS-Aufsichtsratsvorsitzender Carsten Behnk. Der LGS-Geschäftsführer und gleichzeitig Leiter des Fachbereichs Bauen bei der Stadt Eutin, Bernd Rubelt, ergänzt: „Wir haben das Projekt Gartenschau mit einer erfolgreichen Stadtentwicklung kombiniert. Ohne eine Gartenschau hätten wir nie in so kurzer Zeit maßgebliche Teile unserer Stadt sanieren können. Für uns war die LGS ein ‚Turbo‘ in der Stadtentwicklung.“

Ein „Fanprojekt“ nennt Kerstin Stein-Schmidt, Stadtmanagerin in Eutin, die LGS: „Es wurden mehr als 12  000 Dauerkarten verkauft. Das ist spitze für eine Stadt mit 17  000 Einwohnern.“

„Wir sind den Eutiner Kollegen sehr dankbar, sie waren ausgesprochen auskunfts-freudig und haben uns tolle Tipps gegeben“, sagte abschließend Ursula Stecker, Geschäftsführerin der Bad Iburger Durchführungsgesellschaft.

Wie Eutin sei auch Bad Iburg daran gelegen, dem Ort die Qualität zurückzugeben, die durch die vorhandenen Strukturen schon vorgeprägt ist, sagte Bürgermeisterin Niermann. Bad Iburg hat dazu auch das Planungsbüro „A24 Landschaft“, das ebenfalls die LGS in Eutin geplant, hat, dafür engagiert.

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