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Entscheidung im Kulturausschuss : Eutin gewährt Oper mehr als 75 000 Euro

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Stadt gewährt die jährliche Förderung des Spielbetriebs und einen einmaligen „Mietzuschuss“. Mit der geplanten Sanierung der Torhäuser an der Opernscheune geht das Kulissenlager verloren.

Die Eutiner Festspiele erhalten in diesem Jahr wieder einen Zuschuss über 75 000 Euro von der Stadt. Darin waren sich alle Mitglieder des Kulturausschusses diese Woche schnell einig. Gleiches galt für eine Fördersumme von 2500 Euro für das Jugendprojekt der Oper mit dem Namen „Der geheime Garten“.

Abgelehnt wurde hingegen der Wunsch der Festspiele, fortan jährlich 6000 Euro für die Anmietung neuer Lagerräume zu erhalten. Immerhin: Eine Mehrheit gegen die drei Stimmen der SPD fand der CDU-Antrag, diesen Betrag einmalig in diesem Jahr zu gewähren. Die Zahlung soll aber an einen Verwendungsnachweis für die Gesamtförderung gebunden werden. Die bisher genutzten Torhäuser an der Opernscheune stehen wegen Baufälligkeit, aber auch wegen ihrer geplanten Sanierung für die Landesgartenschau nicht mehr zur Verfügung. Aktuell lagern die Festspiele ihre Bühnenutensilien im ehemaligen Möbelhaus des Kinderschutzbundes an der Weidestraße.

Dies bedeute mit Miete und Transport Mehrkosten für die Oper, womit faktisch die bisherige Finanzhilfe der Stadt für die Oper geschmälert würde, begründete Geschäftsführerin Tina Ziegler die Bitte um den zusätzlichen Zuschuss. Kathrin Pitzner (CDU) bezweifelte die Tauglichkeit der Räume in der Weidestraße als Kulissenlager, da sollte es bessere Optionen auf dem Mietmarkt in Eutin geben. Ziegler entgegnete, dass man im Herbst rasch habe handeln müssen.

Die BSG Eutin erntete im Ausschuss Kritik für das Nachreichen eines Förderantrages für die Einrichtung ihres Vereinsheimes. Die CDU lehnte ihn deshalb ab. Verständnis für diese Ablehnung äußerte Hanjo Iwanowitsch (SPD), er verwies aber andererseits auf die vorbildliche Sozialarbeit der BSG.

Dieses Engagement wollten auch Grüne und FDP honoriert sehen. Am Ende wurde der BSG-Zuschuss mit sieben gegen vier Stimmen bewilligt.


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erstellt am 25.Jan.2014 | 04:00 Uhr

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