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Ostholsteiner Anzeiger

15. Dezember 2017 | 05:44 Uhr

Eutin erstrahlt in blauen Nuancen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Zur zwölften Lichterstadt ließ sich der Lübecker Künstler vom Physik-Nobelpreis inspirieren / Start ist zur Eisbahneröffnung mit Show

shz.de von
erstellt am 20.Nov.2014 | 09:11 Uhr

Es wird größer und schöner als je zuvor – so preisen Vertreter der Wirtschaftsvereinigung (WVE), der Eutin GmbH und des Stadtmarketings ihre Weihnachtsaktion: Zur
12. Lichterstadt Eutin lassen 6100 Leuchtdioden und 425 Lampen 75 Objekte in der Stadt erstrahlen. „Unsere Bemühungen, alles auf breitere Füße zu stellen, ist in diesem Jahr dank des Engagements vieler Leute geglückt“, betont Klaus Hoth von der WVE.

Erstmals dabei ist der Bahnhof als Kunstobjekt sowie die obere Peterstraße. Von hier aus wird sich ein blauer Faden durch die gesamte Innenstadt bis zum Rosengarten und damit das Stadtsanierungsgebiet ziehen. Der Lübecker Lichtkünstler Stefan Teichmann hat sich bei der Farbauswahl vom Physiknobelpreis inspirieren lassen. „Den drei japanischen Preisträgern ist es gelungen, natives Blau zu entwickeln, das so intensiv ist, das es sich erstmals auch für LEDs eignet.“ Die einzelnen Gebäude büßten deshalb nichts an traditionell bunter Farbe ein. „Es wird sich nur überall blau in einzelnen Nuancen wiederfinden, ob an Gebäuden, im Durchgang zwischen Bahnhof und Peterstraße oder in Bäumen“, sagt Teichmann.

Die blauen LEDs erlaubten auch eine stärkere Beleuchtung beispielsweise am Kaiser-Wilhelm-Denkmal (Ortseingang aus Richtung Malente kommend). „Das war im vergangenen Jahr leider zu schwach beleuchtet, das hat keiner richtig als Begrüßung gesehen“, sagte Arend Knoop von der WVE.

Auch beim Schloss soll sich der blaue Faden wiederfinden. Wie genau, das wird gerade noch zwischen Schloss und Lichtkünstler Teichmann abgestimmt. Letzterer hat alle Hände voll zu tun: „Ich habe mittlerweile schon wieder mehr als sechs Anfragen von Privatpersonen, die ihr Haus auch in Szene setzen wollen, und es werden immer mehr.“ In der Kürze der Zeit sei es schwer, allen gerecht zu werden und die Kabel und Lichter so anzubringen, dass sie vor Vandalismus gefeit seien.

Für die Umrüstung auf die sparsameren LEDs gab die Stadt im vergangenen Jahr rund 15 000 Euro. Wie viel sie in diesem Jahr dazugibt, ist noch unklar. Der Hauptausschuss behandelt erst am 9. Dezember dieses Thema.

„Die 48 Herrnhuter Sterne auf den Straßenlaternen werden in diesem Jahr letztmalig dabei sein. Für das nächste Jahr bräuchten wir neue als Spenden“, so Knoop.

Der Schalter für die Lichterstadt wird in diesem Jahr am 27. November mit einer großen Eröffnungsshow auf der Eisfläche am Markt
umgelegt (gegen 16.50 Uhr). Als Stargast zeigt die ehemalige Eisprinzessin Tanja Szewczenko (wir berichteten) ab 17 Uhr ihr Können. „Sie will auch etwas mit Kindern direkt vor Ort machen“, erzählt Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt. Dafür werden noch Schlittschuhtalente zwischen fünf und zehn Jahren gesucht, die sicher auf dem Eis stehen können. Das Warm-Up zu ihrem Auftritt und der Eröffnung beginnt bereits um 16.15 Uhr mit skandinavischen Weihnachtsfolk der Band Knuppene aus Malente.

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