Eutin : Eutin-Card für Gartenschau

Aufmerksam verfolgten die Teilnehmer des Bürgerforums im Eutiner Kreishaus die Aussagen der Planer zur Landesgartenschau.
1 von 3
Aufmerksam verfolgten die Teilnehmer des Bürgerforums im Eutiner Kreishaus die Aussagen der Planer zur Landesgartenschau.

Günstige Lösung geplant für den Zugang der Eutiner zur Stadtbucht. Damit reagieren Landesgartenschau-Verantwortliche auf die Kritik beim Bürgerforum.

von
07. April 2014, 17:00 Uhr

Eine sehr preisgünstige Eintrittskarte soll den Eutiner Bürgern 2016 den Zutritt zu den Sport- und Freizeitstätten ermöglichen, die in dem dann umzäunten Bereich der Landesgartenschau an der Stadtbucht liegen. „Die Eutin-Card wird deutlich unter den 90 Euro liegen, die eine Dauerkarte kosten soll“, kündigte Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt als ein direktes Ergebnis des 3. Bürgerforums zur Landesgartenschau an.

Bei der Veranstaltung im Kreishaus standen am Sonnabend die Verkehrslenkung, die Gestaltung von Gärten und die begleitenden Angebote für Besucher der Landesgartenschau im Blickpunkt. Dabei kristallisierte sich als ein die Eutiner massiv beschäftigendes Problem heraus, wie sie in den sechs Monaten der Gartenschau ihre alltäglichen Wege am See entlang möglichst ungehindert fortsetzen können. Der anfängliche Hinweis der Landesgartenschau-Verantwortlichen, dass dafür die 90 Euro teure Dauerkarte gedacht sei, stieß in den Workshops auf viel Unmut. Jürgen Unger, Vorsitzender des Tennisvereins, nannte die Sperrung der Bebensundbrücke auf dem Weg zu den Sportanlagen und zur Freibadeanstalt am Seeschaarwald eine „einschneidende Maßnahme“, die auch Schulkinder aus Fissau treffe. Unger warf eine rechtliche Prüfung der Wegesperrung ins Gespräch.

Auf diese Hinweise reagierte die Geschäftsführung der Landesgartenschau GmbH prompt mit der Idee der Eutin-Karte. Wie teuer sie sein soll, wird voraussichtlich in Kürze publik gemacht.
 

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen