Gudrun Dietrich geht : Eutin braucht eine neue Gleichstellungsbeauftragte

Ralf Labeit (SPD) und Sabine Gall-Gratze (Grüne, re.) freuen sich über die neue Gleichstellungsbeauftragte Dietrich.
Ralf Labeit (SPD) und Sabine Gall-Gratze (Grüne, re.) freuen sich über die neue Gleichstellungsbeauftragte Dietrich.

Sie war 13 jahre lang Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Eutin: Gudrun Dietrich (49) wechselt ins Rathaus ihres Wohnortes Stockelsdorf.

shz.de von
12. Juli 2018, 00:25 Uhr

Gudrun Dietrich (49), seit 13 Jahren Eutins Gleichstellungsbeauftragte, wechselt nach Stockelsdorf. SPD und Grüne dieser Gemeinde hatten dafür bereits drei Jahre gestritten, aber erst nachdem ein Schreiben aus Kiel darauf hinwies, dass der rechtswidrige Zustand aufzuheben sei, haben sich auch CDU, UWG und FDP dazu bewegen lassen, schilderte Ralf Labeit von der Stockelsdorfer SPD gestern auf Nachfrage.

Dietrich pendelt seit Jahren nach Eutin, lebt mit ihrer Familie seit 2005 in Stockelsdorf. Noch im Amt als Gleichstellungsbeauftragte in Eutin betonte sie die schlechte Situation in Stockelsdorf und dass es dort viel zu tun gebe. Eutins Bürgermeister Carsten Behnk gratuliere Gudrun Dietrich, teilte er auf Nachfrage mit. Sie wolle bis Jahresende ihrer Aufgabe in Eutin nachkommen. „Das weitere Vorgehen wird in den zuständigen Gremien besprochen“, sagte Behnk.

Diskussion um Dietrich gab es zuletzt im Dezember, als der Stellenplan beschlossen wurde und sich unter anderem die SPD dafür einsetzte, eine Vollzeitstelle aus den bislang 15 Wochenstunden zu machen; Dietrich selbst argumentierte dagegen, weil sie das selbst auch nicht leisten könne.

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