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Stadtentwicklung : Eutin besitzt jetzt den alten Bahnhof

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Kaufvertrag ist besiegelt: Für rund 360.000 Euro hat die Stadt Eutin das historische Bahnhofsgebäude erworben. Der Bahnhof soll Hauptrolle in der Stadtentwicklung und als Entree für die Landesgartenschau spielen.

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2013 | 12:16 Uhr

Eutin | Die Tinte unter dem Kaufvertrag ist bereits trocken: Die Stadt Eutin hat zu Wochenbeginn den lange geplanten Erwerb des Bahnhofes unter Dach und Fach gebracht. Am kommenden Montag wird ein Vertreter der Deutschen Bahn AG Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz die Schlüssel für das unter Denkmalschutz stehende Gebäude überreichen.

Im Juni 2012 hatte die Stadtvertretung, nachdem sie Ende 2011 bereits eine Kaufofferte befürwortet hatte, im Haushalt 430 000 Euro für das Objekt reserviert. Der jetzt vereinbarte Preis liegt mit rund 360000 Euro deutlich darunter; finanziert wird der Kauf je zu einem Drittel aus Mitteln des Bundes, des Landes und der Stadt. Mit anderen Worten: Für 120 000 Euro aus der Stadtkasse wird Eutin nun Eigentümerin des Bahnhofes und gut einem Hektar umgebender Flächen, darunter des nördlichen Parkplatzes.

Über den Abschluss des Kaufvertrages ist lange verhandelt worden. Neben verwickelten Zuständigkeitsfragen im Bahn-Konzern spielten dabei auch Aspekte der Förderungsmöglichkeiten durch das Land eine wichtige Rolle. Ohne das Dazutun aus Kiel würde die Stadt den Bahnhof nicht kaufen können, hatte Bürgermeister Schulz immer wieder im Innenministerium verdeutlicht.

Entsprechend zufrieden bestätigte er dem OHA den Vertragsschluss: „Wir sind froh, dass es endlich geschafft ist. Wir haben jetzt eine Immobilie, die für die beabsichtigten städtebaulichen Entwicklungen von großer Bedeutung ist.“ Als Entree zur Stadt gelte das im besonderen Maße auch für die Landesgartenschau.

Fest steht bereits, dass der früher als Gaststätte genutzte Anbau abgerissen werden soll. Welche Nutzungen in dem historischen Gebäude künftig neben dem Fahrkartenverkauf neu angesiedelt werdenn sollen, ist noch nicht endgültig entschieden. Im Gespräch ist, ähnlich wie in Plön, eine touristische Anlaufstelle.

 

 

 

 

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