Eutin 08 spielt gegen den SV Todesfelde unentschieden

Der Lohn für eine starke Anfangsphase: Nico Bruns erkennt aus dem Gewühl die Lücke und trifft zum 1:0 für Eutin 08 .
Der Lohn für eine starke Anfangsphase: Nico Bruns erkennt aus dem Gewühl die Lücke und trifft zum 1:0 für Eutin 08 .

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21. August 2018, 23:10 Uhr

Eutin 08 bestimmte gestern Abend vor mehr als 280 Zuschauern in der Fußball-Oberliga Schleswig-Holstein gegen den SV Todesfelde in der ersten halben Stunde das Spiel. Doch nach dem Ausgleichstreffer zum 1:1 fand sich der Gast immer besser zurecht. Nach 90 Minuten trennten sich beide Mannschaften mit einem gerechten 1:1(1:1)-Unentschieden.

Der SV Todesfelde hatte in den Anfangsminuten nicht viel zu bestellen. Eutin 08 machte den Gästen schnell klar, wer Herr im Hause ist. Mit dem ersten Angriff ließ Florian Härter auf dem rechten Flügel die Todesfelder Abwehr stehen, flankte scharf in die Mitte, doch Rasmus Tobinski kam einen Tick zu spät (2.). Und die Eutiner drückten weiter: Christian Rave setzte sich ebenfalls rechts durch, passte scharf in die Mitte – und fand keinen Abnehmer (3.). Der erste Todesfelder Konter endete mit einer gelben Karte für Härter, der seinen Gegenspieler taktisch foulte (4.). Nach elf Minuten belohnten sich die Gastgeber für ihre Angriffsbemühungen. Rave servierte einen Freistoß ins Angriffszentrum, dort behielt Härter im Gewühl den Überblick und ließ dem Todesfelder Torhüter Fabian Oeser keine Abwehrchance, der Ball zischte unhaltbar ins linke Eck (11.). Auch in der Folge bestimmten die Gastgeber das Geschehen. Lukas Lindner setzte einen Kopfball knapp neben den Pfosten (15.). Dann spielte Rave Tim Gürntke an, der gegen Oeser einen Schritt zu spät kam (17.). Morten Liebert stoppte den Eutiner Elan. Er nutzte die erste Todesfelder Chance zum 1:1 (23.). Sebastian Witt hatte die Möglichkeit zum erneuten Eutiner Führungstor, er brachte den Ball am Fünf-Meter-Raum unter Kontrolle, trat geschickt auf den Ball, als ihm Oeser entgegenkam, doch Daniel Beyer klärte in höchster Not zur Ecke (27.). Danach verloren die Gastgeber den Faden, die Todesfelder hatten eine Chance durch Henrik Sirmais, der knapp verzog (33.).

Die ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit gehörten den Gästen. Sie inszenierten Angriff auf Angriff. Erst mit der Einwechslung von Egzon Lahi (57.) kam frischer Schwung in das Eutiner Offensivspiel. Jetzt befreiten sich die Gastgeber. Die beste Eutiner Chance hatte Rasmus Tobinski, dessen Schuss aber an den linken Pfosten klatschte (65.).

„Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt“, sagte der Eutiner Trainer Lars Callsen, der die spielerische Leistung seiner Mannschaft hervorhob. Der Todesfelder Trainer Sven Tramm lobte die Einstellung seiner Spieler: „Wir haben 23, 24 Mann im Kader und eine Trainingsbeteiligung von 95 Prozent.“ Er war mit der Leistung und dem Resultat zufrieden: „Wir haben beim Regionalliga-Absteiger einen Punkt geholt. Das ist beachtenswert.“

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