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Ostholsteiner Anzeiger

13. Dezember 2017 | 10:49 Uhr

Eutin 08 ist vom Verletzungspech verfolgt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Trainer Mecki Brunner liebäugelt heute gegen Todesfelde mit überraschender Aufstellungsvariante

shz.de von
erstellt am 06.Nov.2015 | 13:54 Uhr

Seine Mannschaftsaufstellung diktieren zurzeit die Ärzte. Das Telefon von Trainer Hans-Friedrich „Mecki“ Brunner stand in der Woche kaum still. Doch es gab vor allem schlechte Nachrichten, die Liste der Verletzten wuchs von Tag zu Tag. „Unsere personelle Ausgangslage ist sehr bescheiden“, sagte Brunner, nachdem sich auch Fabio Parduhn am Montag auf dem Trainingsplatz einen Bänderriss zugezogen hatte. Heute erwartet Eutin 08 in der Schleswig–Holstein-Liga um 14 Uhr den SV Todesfelde. „Ich weiß noch nicht, mit welcher Mannschaft wir auflaufen können“, antwortete Brunner gestern auf die Frage nach der Startaufstellung.

Die unglückliche 1:2(0:1)-Niederlage vom vergangenen Sonnabend im Spitzenspiel beim TSB Flensburg ist verarbeitet. Mit einem Sieg oder einem Unentscheiden können die Eutiner – zumindest für einen Tag – wieder am TSB vorbeiziehen, der am morgigen Sonntag um 14 Uhr beim VfR Neumünster antritt.

Fabio Parduhn fällt bei Eutin 08 voraussichtlich ein bis zwei Wochen aus. Ein langgezogener Spurt war am vergangenen Wochenende die letzte Aktion von Christian Rave, der sich danach auswechseln lassen musste. Diagnose nach der MRT-Untersuchung: erneuter Muskelfaserriss. Voraussichtlich bedeutet das mindestens zwei Wochen Zwangspause. Wegen Aduktorenproblemen wird Philipp Schümann heute gegen Todesfelde fehlen. Sebastian Witt und Yannick Marschner sind immer noch verletzt. Lasse Leinweber hat Knieprobleme. „Wir können wahrscheinlich erst nach dem Warmmachen entscheiden, ob er auflaufen kann“, vermutet Mecki Brunner. Unterstützung werde er sich aus dem Kader der zweiten Mannschaft holen. „Vielleicht gibt es ja bei der Aufstellung eine personelle Überraschung“, sagt der Trainer, der sich aber nichts Konkretes entlocken lässt. Eine feste Größe im Eutiner Spiel ist auf jeden Fall der erfahrene Kevin Wölk, der das Spiel aus dem defensiven Mittelfeld mit seinen langen und genauen Pässen lenkt.

Der Coach hofft auf die Unterstützung der Zuschauer, denn: „Wir müssen über Emotionen kommen!“ Im Blickpunkt stehen auf beiden Seiten die Torjäger, die in der Torschützenliste der Schleswig-Holstein-Liga auf den Plätzen eins und zwei stehen. Morten Liebert hat in 16 Punktspielen 20 Treffer für den SV Todesfelde erzielt, Florian Stahl (Eutin 08) kommt auf 19 Torerfolge von 50 Eutiner Treffern. „Die Zuschauer können sich auf zwei Tormaschinen einstellen“, erwartet Mecki Brunner. Er hofft, dass es seinen Spielern gelingt, die Todesfelder Offensive mit Liebert und Dennis Studt in den Griff zu bekommen.

„Der SV Todesfelde hat eine starke Mannschaft“, lobt Brunner den Gegner. Zuletzt hat das Team aus dem Kreis Segeberg nur knapp gegen den SV Eichede verloren.

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