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Ostholsteiner Anzeiger

17. August 2017 | 00:29 Uhr

Eutin 08 ist gegen PSV Neumünster Favorit

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Nach dem gelungenen Start in die Schleswig-Holstein-Liga haben die Eutiner erneut ein Heimspiel

„So kann es weitergehen“, sagt Hans-Friedrich „Mecki“ Brunner. Der Trainer von Eutin 08 freut sich über den gelungenen Start, den seine Fußballer in der Schleswig-Holstein-Liga hinlegten. Sechs Punkte und 6:1 Tore aus den beiden Auftaktspielen sind die beste Ausbeute aller 18 Mannschaften. Dazu kommt die Kulisse. „550 Zuschauer haben für eine prächtige Atmosphäre gesorgt und uns großartig unterstützt“, bedankt sich der Coach. Eutin 08 erwartet am heutigen Sonnabend um 14 Uhr den PSV Union Neumünster.

Der PSV Union ist deutlich schlechter als Eutin 08 aus dem Startlöchern gekommen. Mecki Brunner weiß um die Probleme, die PSV-Trainer Danilo Blank hat. „Er hat Probleme mit dem Kader, denn er hat verletzte Spieler zu beklagen, andere stehen wegen Urlaub nicht zur Verfügung. Am Mittwoch hat bei der 2:3-Niederlage, die der PSV beim TSV Kropp kassiert hat, Patrick Nagel die gelb-rote Karte gesehen und ist ein Spiel gesperrt“, weiß Brunner. Er hat mit Danilo Blank beim TSV Pansdorf gespielt und den schnellen Stürmer auch trainiert. Gemeinsam stehen die Beiden als Trainergespann am Spielfeldrand, wenn die Fußballauswahl der Landespolizei Schleswig-Holstein kickt.

Mecki Brunner hat am vergangenen Wochenende den frühen Termin des Saisoneröffnungsspiels in Oldenburg genutzt und sich am Sonnabend das Spiel des PSV Neumünster gegen den SV Eichede angesehen, das die Stormarner 3:2 gewonnen haben. „Da sind sie zum Schluss überrollt worden“, meint Brunner. Er legt beim heutigen Gegner sein Hauptaugenmerk auf die Offensivspieler Marc Christopher Barck, Patrick Fürst und Tim Niklas Jocham.

Auf dem Trainingsprogramm der Eutiner stand am Donnerstag Regeneration. „Das Selbstvertrauen ist nach zwei Siegen natürlich da. Wir haben Qualität in unserer Mannschaft. Wir müssen auch gegen Neumünster aggressiv spielen und zeigen, dass wir nichts zu verschenken haben“, hat sich der Coach vorgenommen. Er beschäftigt sich gedanklich mit der Entstehung des Gegentores gegen Kilia Kiel: „Das war eine Unachtsamkeit im Umschaltspiel, die wir unbedingt abstellen müssen. In einer englischen Woche ist es schwierig daran zu arbeiten, das werden wir aber auf jeden Fall nachholen.“ Positiv war die Offensivstärke der Eutiner, bei denen das Mittelfeld mit Kevin Wölk, Christian Rave, Philip Nielsen und Kevin Hübner ebenso überzeugte wie die torgefährlichen Florian Stahl und Fabio Parduhn.

Die Eutiner machen in dieser Saison einen noch stärkeren, weil stabileren Eindruck, als in der vergangenen Saison. Kilia-Trainer Özcan Atasoy meinte am Mittwoch nach dem Abpfiff zwar, dass er keine Übermannschaft gesehen habe, aber der Eutiner 4:1-Sieg spricht eine deutliche Sprache. Mecki Brunner sorgt dafür, dass seine Spieler den PSV Union Neumünster nicht auf die leichte Schulter nehmen: „Das Spiel ist kein Selbstgänger! Wir werden den Gegner mit
Sicherheit nicht unterschätzen!“

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erstellt am 06.Aug.2015 | 11:54 Uhr

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