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Ostholsteiner Anzeiger

20. August 2017 | 23:53 Uhr

Eutin 08 bringt nur einen Punkt mit

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Fußball: Leidenschaftlicher Preetzer TSV verdient sich in der Schleswig-Holstein-Liga trotz 40 Minuten Unterzahl ein 1:1(1:0)

Mit einer schwachen Leistung vergaben die Fußballer von Eutin 08 gestern Nachmittag beim abstiegsbedrohten Preetzer TSV die Chance, drei wichtige Punkte mitzunehmen und brachte nur ein 1:1(0:1)-Unentschieden mit. Trainer Hans-Friedrich „Mecki“ Brunner war nach dem Abpfiff kreidebleich: „Das war eine desolate Vorstellung von Nummer 1 bis 22!“ Dagegen feierten die Preetzer den Punktgewinn wie einen Sieg, sie rissen die Arme hoch und jubelten lautstark.

Die 2:4(1:2)-Niederlage gegen den Heider SV am Sonnabend (siehe Bericht unten) hatte bei den Eutinern deutliche Spuren hinterlassen. Verunsicherung machte sich breit. Zwar erspielten sich die Gäste klare Vorteile, waren aber in der ertsen Halbzeit nicht in der Lage ihre Überlegenheit in Tore umzusetzen. Im Gegenteil: Bei einem Konter konnte Kapitän Sönke Meyer den Preetzer Bastian Matthies kurz vor dem 16-Meter-Raum nur mit einem Foulspiel stoppen. Den fälligen Strafstoß schoss Egzon Lahi in die linke Ecke, Torwart fabian Oeser bekam zwar noch die Finger an den Ball, konnte das 0:1 aber nicht verhindern (27.). Nur der Abseitspfiff von Schiedsrichter Timo Winkel verhinderte zwei Minuten später das 0:2, wieder ließ sich die Eutiner Abwehr überrumpeln. Allein ein Fallrückzieher von Florian Stahl deutete Gefahr für das von dem künftigen Eutiner Lennart Weidner aufmerksam gehütete PTSV-Tor (44.). Eutin 08 versuchte viel, verlor aber die entscheidenden Zweikämpfe gegen Gastgeber, die sich mit Mut und Leidenschaft in die Zweikämpfe warfen. In der ersten Halbzeit ackerte vor allem Philip „Blubber“ Nielsen unermüdlich.

Schon kurz nach der Pause war Brunner bedient, er nahm Julian Brauer aus dem Spiel, brachte dafür Yannik Marschner (46.). „Ich hätte auch sechs andere auswechseln können“, knurrte der Coach. Auch die Gelb-Rote Karte, die Bastian Matthies zu Recht nach einem Foul gegen Nielsen sah (51.) brachte den Gästen wenig. Sie kamen lediglich zum Ausgleichstreffer, den Stahl erzielte (78.).

„Wir wussten, dass es hier schwer wird und dass die Preetzer mit allen Mitteln kämpfen werden. Die äußeren Bedingungen wie Wind und Wetter haben mit unserer Leistung nichts zu tun, wir haben in vielen Situationen die falschen Entscheidungen getroffen, es war heute enttäuschend“, sagte Brunner. Sein Gegenüber Jirka Heine war stolz auf seine Mannschaft: „Wir haben uns den Punkt mit unserer Leidenschaft verdient.“

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erstellt am 28.Mär.2016 | 12:24 Uhr

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