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EU-Geld für Projekte in Eutin und im Kreis Plön

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Hörstationen auf dem LGS-Gelände und Fortbildung für Gästeführer in Eutin von Aktivregion abgesegnet

von
erstellt am 13.Okt.2015 | 19:01 Uhr

Der finanziellen Förderung aus dem Topf der Europäischen Union für vier Projekte hat jüngst der Vorstand der Aktivregion Schwentine-Holsteinische Schweiz, der in Rendswühren tagte, zugestimmt. Kerstin Bornholdt aus der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing der Stadt Eutin bekam gleich zwei Vorhaben genehmigt. Mit dem Projekt „Eutiner Erinnerungen – Zeitzeugeninterviews an Hörstationen“ sollen in Eutin an dem neu entstehenden Süduferbereich, auf dem historischen Bauhofareal, im Schlossgarten und im Seepark feste Hörstationen aufgebaut werden (wir berichteten). Menschen aller Altersstufen werden dort persönlichen Erinnerungen zu diesen besonderen Orten erzählen, die Interviews werden von Schülern des Carl-Maria-von-Weber-Gymnasiums geführt und aufgearbeitet. Erstmals sollen die Hörstationen auf der Landesgartenschau 2016 in Eutin in Betrieb genommen werden. Mit dem zweiten Projekt „Qualifizierung von Gästeführern in Schleswig-Holstein“ sollen Weiterbildungsmaßnahmen mit hohem Praxisbezug zur Landesgartenschau 2016 gefördert werden. Zielgruppen sind bereits durch das Land zertifizierte Natur- und Landschaftsführer, Wald- und Erlebnispädagogen.

Auch das Projekt „Potenzialanalyse – bedarfsorientierter Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) im Kreis Plön“ fand die Anerkennung des Vorstandes. Der Kreis Plön wolle mit dem Projekt sein Mobilitätsangebot verbessern und sich so den demographischen Veränderungen und den damit verbundenen neuen Anforderungen an den ÖPNV stellen, erklärte Beatrice Siemons, verantwortlich für das Vorhaben. Jan Birk, Vertreter der Stadt Preetz, warb mit Erfolg für die Erstellung der Machbarkeitsstudie „100 Prozent erneuerbare Energie für Glindskoppel/Wundersche Koppel“ in Preetz. Hier soll geprüft werden, ob 3100 Einwohner, das Berufsbildungszentrum Plön sowie die Kreisfeuerwehrzenrale und Gebäude des THW mit Energie aus der Abwärme der Biogasanlage Hof Hörnsee, eines Holzhackschnitzelkessels sowie einer Solarthermieanlage versorgt werden können.

„Wer eine Projektidee hat und hierfür die Fördermöglichkeiten der AktivRegion ermitteln möchte, wende sich gerne an unsere Geschäftsstelle“, fordert Regionalmanager Günter Möller (Telefon 04523/8837267).

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