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Ostholsteiner Anzeiger

19. August 2017 | 15:01 Uhr

Esther Bajarano in Lütjenburg

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

„Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Rap-Band gegen Rechts“ heißen die Erinnerungen von Esther Bejarano. In Begleitung der „Microphone Mafia“ wird die 89-Jährige am Mittwoch (3. September) um 19 Uhr in der neuen Mensa des Hoffmann-von-Fallersleben-Schulzentrums singen und aus ihren Erinnerungen lesen.

Esther Bejarano wurde 1924 in Saarlouis geboren und 1943 nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Das Vernichtungslager überlebte die damals 18-Jährige durch Musik, sie spielte Akkordeon im legendären Mädchenorchester. Sie lebte 15 Jahre in Israel und kehrte 1960 mit ihrer
Familie nach Deutschland zurück.

Als sie 1979 Neonazis auf Hamburgs Straßen erlebte, wurde sie aktiv: Esther Bejarano geht seitdem als Zeitzeugin in Schulen, nimmt öffentlich gegen Rechtsradikalismus und Fremdenhass Stellung und nutzt Musik, um für ein friedliches, tolerantes Miteinander zu werben. Seit 2009 arbeitet sie mit den Rappern von der Kölner Formation „Microphone Mafia“ zusammen.

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erstellt am 30.Aug.2014 | 13:53 Uhr

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