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Ostholsteiner Anzeiger

18. Dezember 2017 | 23:50 Uhr

EUTIN : „Es ist eine wunderschöne Stadt“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Stargast Norbert Schramm zeigte zur Eröffnung von Eisbahn und Lichterstadt sein Können. Indes gab es einen ersten Fall von Vandalismus bei der Beleuchtung.

shz.de von
erstellt am 26.Nov.2015 | 19:22 Uhr

Er kann es immer noch: Norbert Schramm, Weltklasse-Eiskunstläufer der 80er Jahre, drehte gestern unter tosendem Beifall der Zuschauer seine Runden auf dem Eis auf dem Eutiner Markt. Und sparte nicht mit Drehungen, Pirouetten und rasanten Kurvenfahrten.

Der Deutsche-, Europa- und Vize-Weltmeister war der Stargast der offiziellen Eröffnung der Lichterstadt. Rund 460 Lampen an mehr als 70 Gebäuden und Bäumen in der Eutiner Innenstadt beleuchten wieder die Szenerie, läuten damit die (Vor-)Weihnachtszeit in der Kreisstadt ein. Und in Eutin ist Schramm noch nicht gewesen. „Es ist eine wunderschöne Stadt“, sagte Schramm, bevor er auf der Eisbahn sein Können präsentierte und zusammen mit Kindern ein paar Runden drehte.

Zuvor hatte der Eutiner Chor Voccapella die bereits 14. Auflage der Lichterstadt offiziell eröffnet – der symbolische Knopfdruck entfiel in diesem Jahr erstmals.

In den Reden drehte sich angesichts des Stargasts Schramm viel ums Eislaufen. „Schlittschuhlaufen – das ist lange her bei mir“, gestand Bürgervorsteher Dieter Holst. LGS-Geschäftsführer Bernd Rubelt hingegen outete sich als aktiver Eislauf-Fan. Und Klaus Hoth von der Eutiner Wirtschaftsvereinigung (WVE) sei ebenfalls auf dem Eis zu finden – „allerdings liegend“, ergänzte der WVE-Vorsitzende augenzwinkernd und zur Erheiterung des Publikums.

Da das Motto der 14. Lichterstadt die bevorstehende Landesgartenschau (LGS) ist, wagte sich auch das LGS-Maskottchen „Käptn Eu“ aufs Eis. Die Logo-Farben der Gartenschau (blau, grün und rot) wurden vom Lichtkünstler Stefan Teichmann mit mehr als 40  000 Lichtpunkten und 7000 LEDs an viele Gebäude gezaubert. Die Lichteffekte konnten jedoch gestern zum Auftakt nicht an allen Gebäuden bewundert werden. So blieb das Rathaus dunkel, auch am Bauamt vermissten viele Passanten das Farbenspiel.

Schlimmer noch: Zum ersten Mal in der Geschichte der Lichterstadt gab es Vandalismus. „Unbekannte haben LED-Lichter in Richtung Straße gedreht“, klagte Teichmann sein Leid. Da diese Lampen intensiver leuchten als herkömmliche Lichter, war insbesondere der Straßenverkehr gefährdet, sagte Teichmann. Der Schaden sei zum Start jedoch bereits behoben worden; indes hoffen die Organisatoren, dass die Lichterstadt von weiteren „Sabotageakten“ verschont bleibt.

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