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Es gibt mehr Zeit für Geflüchtete in Plön

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Förderkreis Integration weitet seinen „Multikultitreff“ mittwochs aus

Verschiedene Organisationen, die in der Stadt Plön Geflüchtete betreuen, wollen einen runden Tisch Integration etablieren, um sich regelmäßig auszutauschen und Probleme gemeinsam zu lösen. Das erklärte Bürgermeister Lars Winter nach einem ersten Treffen von Mitarbeitern der Stadt, des Kreises, der Familienbildungsstätte, des Jobcenters, der Wankendorfer Baugenossenschaft, der Kreisvolkshochschule und des Förderkreises Integration.

Die Stadt betreut derzeit rund 270 Geflüchtete und deren zugezogene Familienangehörige. Nach Angaben des Jobcenters seien von 141 über 15-Jährigen 24 ohne Beschäftigung, 90 in Arbeit oder anderen Maßnahmen. „Großes Problem ist es, Begegnungen von neuen und alten Mitbürgern zu schaffen. Deshalb beteiligen wir uns an der deutschlandweiten interkulturellen Woche im September für eine Begegnung der Kulturen, für mehr Transparenz und Abbau von Berührungsängsten“, so Winter.

Klaus Plambeck vom Förderkreis Integration erzählte, man habe den wöchentlichen Multikultitreff mittwochs in der Gemeinschaftsschule am Schiffsthal jeweils ab 17 Uhr von 20 auf 21.30 Uhr verlängert, damit mehr Menschen die Möglichkeit haben, daran teilzunehmen. Das sei ein Versuch, zusätzlich engagierte Bürger zu gewinnen, die das Projekt unterstützen und inhaltlich mittragen.

Der Förderkreis hat 30 Mitglieder, die auch Veranstaltungen organisieren und über Plön hinaus aktiv sind. Zwei Multikultitreffs für Frauen seien sehr gut angenommen worden und sollen einmal monatlich stattfinden, das nächste Mal am 16. September.

Die Multikultitreffs bieten nach den Worten von Tim Wedemeyer, Sozialarbeiter für dezentrale Flüchtlingsbetreuung, und der Sprachmittlerin (arabisch) Nadima Karimd unterschiedliche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung von Billard und Grillen bis zu Tischtennis und Kochabenden. Auch gebe es Informationen, Nachhilfe und Antworten auf Fragen. Die Stadt betreue auch Flüchtlinge von außerhalb.

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erstellt am 20.Jul.2017 | 16:00 Uhr

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