zur Navigation springen

Erzieher als grenzüberschreitende Sprachbotschafter

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 18.Apr.2017 | 22:26 Uhr

Über einen Zeitraum von etwa eineinhalb Jahren entwickelten die Schüler der Fachschulen für Sozialpädagogik Lensahn und Preetz bilinguales Sprachmaterial erstmals für Vor- und Grundschulkinder in der Fehmarnbelt-Region. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht das kleine Wikingermaskottchen „Orla“, das bereits als Puppe in den deutschen und dänischen Kindertageseinrichtungen bekannt und beliebt ist. Nach einer Erprobungsphase in den deutschen Kooperationseinrichtungen machten sich die beiden Dänemark-Kurse in Begleitung ihrer Lehrerinnen Eva Schramm von der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Lensahn und Friederike Franke vom Beruflichen Bildungszentrum in Preetz auf eine Exkursion nach Dänemark. Im Børnehuset Vandloppen Rødby und in der Lindeskovskole in Nykøbing/Falster stellten die Schüler den Kindern ihr Material an verschiedenen Stationen in Form einer „Orla-Olympiade“ vor und animierten sie sogleich zum Mitmachen und Ausprobieren. Eine in deutscher Sprache angeleitete interaktive Reise durch die Fehmarnbelt-Region, nämlich von Nykøbing über Rødby nach Lensahn und Preetz mit Bus, Bahn und Fähre und vorbei an Städten und Meer erforderten den vollen Körpereinsatz der Kinder.

Das Ziel, den dänischen Kindern mit Spaß und Freude erste deutsche Sprachkenntnisse zu vermitteln, wurde in den zwei Tagen erreicht. Insbesondere von der Kooperationsbereitschaft, der Gastfreundschaft und der Begeisterung der pädagogischen Teams in Rødby und Nykøbing waren die Schüler sehr begeistert. „Wir sind unheimlich stolz auf das, was wir gemeinsam als Team geschafft haben und freuen uns darauf, den deutschen Kindern in unseren Einrichtungen den Zugang zur dänischen Sprache zu ermöglichen“, lauteten Fazit und Ausblick der Dänemark-Kurse aus Lensahn und Preetz nach der Exkursion. Finanziert wurde die Fahrt durch das Interreg-Projekt Kult-Kit.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen