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Ostholsteiner Anzeiger

18. August 2017 | 22:36 Uhr

„Erträge fließen in die Region“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Sparkasse Holstein und 17 Sparkassen-Stiftungen bilanzieren ihr gesellschaftliches Engagement im vergangenen Jahr

Tue Gutes und rede darüber: Dieser Empfehlung eines deutschen Politikers folgt die Spitze der Sparkasse Holstein traditionell zum Jahresende mit einer Pressekonferenz, bei der das gesellschaftliche und soziale Engagement des Kreditinstitutes und seiner Stiftungen erläutert wird. 5,6 Millionen Euro habe die Sparkasse Holstein dieses Jahr für gemeinnützige Projekte direkt oder über ihre 17 Stiftungen ausgegeben, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Lüdiger gestern. Das Kapital der Stiftungen werde kontinuierlich aufgestockt, zugleich würden laufende Projekte finanziert.

„Die Sparkasse Holstein ist, was ihre wirtschaftliche Kraft angeht, in Schleswig-Holstein ganz vorn, deshalb können wir das weiter in diesem Umfang leisten“, sagte Lüdiger und setzte nach: „Das macht schon Spaß, dass wir keine Aktionäre bedienen müssen, sondern unsere Erträge zurück in die Region fließen lassen können, und das in mit Zustimmung unserer Gewährsträger.“

Ein paar der Zahlen, die genannt wurden: 5,1 Millionen Euro ließ die Sparkasse ihren 17 Stiftungen zukommen, jeweils acht gibt es in Ostholstein und Stormarn, eine agiert überregional in beiden Kreisen. Sie und der Hamburger Rand sind das Geschäftsgebiet. 523  000 Euro schüttete die Sparkasse aus Spenden, Sponsoring und aus PS-Sparen direkt an Vereine, Verbände und Initiativen aus. Die Stiftungen gaben rund drei Millionen Euro aus.

Zu den Schwerpunkten der Stiftungsarbeit zählen zwei außerschulische Bildungseinrichtungen: Das Erlebnis Bungsberg als Herzstück des Bildungsspaßes Ostholstein und eine ähnliche Form der Naturkunde für Kindergärten und Grundschulen in Grabau (Stormarn). Der Bildungsspaß auf dem Bungsberg sei 2015 vollständig ausgebucht gewesen, 8000 Kinder hätten dieses Angebot wahrgenommen, zwischen 8000 und 10  000 Kinder besuchten außerdem die auf das Thema Wald spezialisierte Bildungsstätte in Grabau. Zwei Ende 2014 gekaufte Doppeldeckerbusse ermöglichten den Transport von bis zu 90 Kindern auf den Bungsberg und nach Grabau, und das habe sich als effektive und preisgünstige Lösung erwiesen. Sport- und Kulturförderung (wie der Eutiner Konzertsommer), Leseförderung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wie bei der Unterstützung des Projektes Kinder-Notfallbetreuung in Ostholstein seien weitere Stiftungsfelder.

Mit der Landesgartenschau 2016 warteten eine Fülle selbst gestellter Aufgaben, darunter ein grünes Klassenzimmer. „Plietsch grün“ werde rund um das reetgedeckte Vogthaus vor den Torhäusern des historischen Bauhofes eingerichtet.

Der ursprüngliche Plan, das Vogthaus bis dahin zu restaurieren, werde sich allerdings höchstwahrscheinlich nicht mehr realisieren lassen: Das Genehmigungsverfahren im Rahmen der Städtebauförderung hätten eine rechtzeitigen Baubeginn verhindert, sagte Stiftungsgeschäftsführer Jörg Schumacher. Sanierung und Umbau des Fachwerkhauses zu einer Bildungsstätte werde nach der LGS erfolgen und damit diese Einrichtung über die LGS hinaus erhalten bleiben.

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erstellt am 19.Dez.2015 | 00:34 Uhr

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