Erste Saisonniederlage

Volle Konzentration an der Siebenmeterlinie: Sanja Grage visiert das Tor an, während ihre Mitspielerin Britta Preuss (links) ebenso wie die Lauenburgerinnen Sarah Behrens (Nummer 2) und Kristina Wendlandt abwarten.
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Volle Konzentration an der Siebenmeterlinie: Sanja Grage visiert das Tor an, während ihre Mitspielerin Britta Preuss (links) ebenso wie die Lauenburgerinnen Sarah Behrens (Nummer 2) und Kristina Wendlandt abwarten.

Regionsliga: Handballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz II verlieren 20:21 gegen Lauenburg II

shz.de von
12. Januar 2016, 06:41 Uhr

Die Handballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz II sind ihre weiße Weste los. Die Eutinerinnen und Malenterinnen verloren das Spitzenspiel der Regionsliga 20:21(10:10) gegen den Lauenburger SV II.

Die Gastgeberinnen fanden gut ins Spiel, legten eine 5:2-Führung vor, die bis zum 9:8 hielt. Dann kamen die Lauenburgerinnen auf, legten ihrerseits ein 10:9 vor. Zur Halbzeitpause glich die HSG Holsteinische Schweiz aus. In der zweiten Halbzeit setzte sich die Lauenburger Reserve von 15:13 auf 20:15 ab. „Wir sind in ein kleines Loch gefallen, während die Lauenburgerinnen einen Lauf hatten“, sagte HSG-Trainer Fred Boller, der die Chancenverwertung seiner Spielerinnen bei Strafwürfen und Tempogegenstößen monierte. Eine Umstellung zu einer offensiveren Abwehr und vier Tore in Folge brachten das Holstein-Team bis auf ein Tor heran, doch nach dem letzten Lauenburger Treffer zum 21:19 gelang – auch aufgrund weiterer vergebener guter Chancen – nur noch das Anschlusstor zum Endstand. „Das war ein Spiel auf absoluter Augenhöhe“, sagte Trainer Fred Boller, der sehenswerte Angriffe und starke Torhüterleistungen auf beiden Seiten sah. „Diese Niederlage können wir verkraften, da der Gegner wirklich sehr stark war“, meinte der Coach, der darauf hofft, dass sein Team für das Rückspiel aus den Fehlern lernt und vielleicht doch noch die Meistertitel zu gewinnen.

Für die HSG Holsteinische Schweiz II spielten in der Sieverthalle Danika Hahn und Julia Gelhardt im Tor sowie Jessica Plötz (5/2), Manuela Härzer (4/2), Britta Preuss, Kirsten Westermann, Oksana Puschkarev (je 3), Ines Thormann, Sonja Grage (je 1), Irina Stefan, Marila Grundwald und Astrid Lütt.

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