Erste Kita-Lotsen im Kreis Ostholstein ausgebildet

Die Kita-Lotsen sollen eine Art „Bindeglied“ zwischen den Kitas und den jeweiligen Familien mit Migrationshintergrund sein.
Die Kita-Lotsen sollen eine Art „Bindeglied“ zwischen den Kitas und den jeweiligen Familien mit Migrationshintergrund sein.

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07. November 2018, 15:47 Uhr

In einer viertägigen Schulung haben zehn Kita-Lotsen erfahren wie sie Familien mit Fluchterfahrungen das Ankommen in der Kita erleichtern können. Alle Teilnehmer haben zuvor schon die Ausbildung zum Familienhelfer durchlaufen.

Die Idee der Kita-Lotsen stammt aus Kiel, wo das Projekt einen solchen Erfolg darstellte, dass der Kreis Ostholstein diese Projektidee aufgegriffen hat und an den acht Familienzentren im Kreis ansiedeln möchte. Die verschiedenen Träger der Familienzentren – die Gemeinde Ahrensbök, Lebenshilfe Ostholstein und der Deutsche Kinderschutzbund – haben sich auf den Weg gemacht, gemeinsam zehn Kita-Lotsen auszubilden.

Aufgabe der Kita-Lotsen soll es sein Familien mit Migrationshintergrund oder auch sozial benachteiligte Familien in der ersten Zeit und auch danach in der Kita begleiten. Sie sollen eine Art „Bindeglied“ zwischen den Kitas und den jeweiligen Familien darstellen. Das kann beispielsweise dadurch geschehen, dass sie ein Kind in der Eingewöhnungsphase begleiten oder als Ansprechpartner der Eltern fungieren, um sie bei Fragen rund um den Kindergarten-Alltag zu beraten. Bei Bedarf unterstützen die Kita-Lotsen die Eltern bei Formalitäten, begleiten Gespräche mit Erzieherinnen sowie in der Bring- und Abholsituation.

Kindertagesstätten und andere Interessierte, die sich über dieses Unterstützungsangebot informieren, können Kontakt aufnehmen zu Süntje Schwarten (Familienzentrum Eutin) unter Telefon 04521/8309088 und Kristina Bruhn (Familienzentrum Neustadt/Oldenburg) unter Telefon 0151/ 50143024 erreichen.




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