Erneuter Geldsegen in Pönitz

Freude über die stattliche finanzielle Unterstützung herrschte gestern bei den Schülern, den Lehrern und Schulleiter Peter Schultalbers (hinten li.).
Freude über die stattliche finanzielle Unterstützung herrschte gestern bei den Schülern, den Lehrern und Schulleiter Peter Schultalbers (hinten li.).

Grund- und Gemeinschaftsschule für europaweiter Förderung „Erasmus plus“ ausgewählt / Unterstützung von 60 000 Euro

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06. Februar 2018, 13:38 Uhr

Erst im vergangenen Dezember hatte es einen Geldsegen für die Grund- und Gemeinschaftsschule Pönitz gegeben: Die Ulbrich- Stiftung hatte für den Bereich der Digitalen Bildung einen Betrag von 30 000 Euro für die Anschaffung von Notebooks und Tabletts und zusätzlich von 10 000 Euro für den Musikbereich gespendet. Und nun erneute finanzielle Unterstützung: Im Rahmen der jüngsten Antragsrunde des Pädagogischen Austauschdienstes der Kultusministerkonferenz hat die Schule sogar gleich zwei Mal die Nase vorn gehabt und bekommt sowohl die interkulturelle Lehrerbildung (die so genannte Leitaktion 1) als auch die strategische Schulpartnerschaft (Leitaktion 2) finanziert.

Das Gesamtvolumen der Förderung beläuft sich auf etwa 60 000 Euro, sagte Schulleiter Peter Schultalbers gestern. „Damit ist die Schule eine von vier Schulen in Schleswig-Holstein, die als koordinierende Einrichtung ein Austauschprojekt mit Schülern leitet“, so Schultalbers.

Im Zuge der Leitaktion 1 bilden sich Lehrkräfte fort, interkulturelle Projekte zu initiieren, Kooperationen mit europäischen Schulen einzugehen und die Schüler der eigenen Schule interkulturell auszubilden.

Im Rahmen der Leitaktion 2 wird das Austauschprojekt zwischen der Pönitzer Schule und der Partnerschule in Lagoa (Portugal) gefördert. Dabei schaffen, erproben und musizieren Schüler der achten bis zehnten Klassen beider Schulen gemeinsam verschiedene Musikwerke beider Kulturen.

Jan-Taken de Vries, Musiklehrer der Schule, koordinierte die beiden Anträge im Rahmen von Erasmus+ und freute sich gestern mit den Schülern, dass die bestehende erfolgreiche Schulpartnerschaft auch weiterhin fortgeführt werden kann.

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