Erna: Ein Fundament für die Zukunft

Freuen sich über das gemeinsam Erreichte: (v.li.) Manfred Block, Hans-Peter Klausberger, Gerda Schröder, Hans Solterbeck, Uwe Klüver, Werner Sach, Sylvia Drews und Ramona Ehlers halten die neuen Schilder rund um das wieder funktionierende Wasserspiel.
1 von 2
Freuen sich über das gemeinsam Erreichte: (v.li.) Manfred Block, Hans-Peter Klausberger, Gerda Schröder, Hans Solterbeck, Uwe Klüver, Werner Sach, Sylvia Drews und Ramona Ehlers halten die neuen Schilder rund um das wieder funktionierende Wasserspiel.

Verein Erlebnis Natur freut sich über den Baubeginn fürs Erlebnishaus / Jürgensen-Stiftung spendet für Wasserrad und Pumpe

shz.de von
29. Juni 2018, 00:07 Uhr

Wenn Kinderlachen und naturnahes Spiel das Ergebnis aller Mühen sind, freuen sich Werner Sach von Erna (Erlebnis Natur) und Engagierte. Gestern war so ein Tag: Während die „Kleinen Eulen“ der Awo-Kita in der sogenannten Matschkuhle des Naturerlebnisraumes spielten, dankte Sach als Erna-Vorsitzender Hans-Peter Klausberger und Gerda Schröder von der Jürgensen-Stiftung für die finanzielle Unterstützung von 2050 Euro.

Die „Metall“-Schüler der Kreisberufsschule haben gemeinsam mit den Verantwortlichen Manfred Block und Hans Solterbeck ein neues Wasserrad aus Metal gefertigt sowie die Pumpe wieder in Gang gesetzt. Vandalen hatten das in die Jahre gekommene Holzrad restlos zerstört, die Pumpe war zusätzlich im vergangenen Jahr kaputt gegangen, schilderte Sach. Das war nicht nur für die Erna-Mitglieder ärgerlich, sondern auch die Kinder. „Was ist eine Matschkuhle ohne Wasser? Nur Sand“, sagte Sach.

Die Karl-Gustav-Jürgensen-Stiftung sei sofort bereit gewesen, finanziell für den Ersatz aufzukommen, dank Kreisberufsschule konnten die Kosten minimiert werden, sodass das Geld noch für die Erneuerung einer Holzbrücke im Elfenmoor reichte, die drei Jungjäger bauten, und für weitere Schilder über heimische Singvogelarten und Bienen für den Naturerlebnisraum, erklärte Sach. „Wir sind sparsam und es ist toll, was man dank ehrenamtlichen Engagement alles zusammen schafft“, freute sich der Vereinsvorsitzende.

Der zweite Grund zur Freude sei die „nun endlich gegossene Bodenplatte für das Erna-Erlebnishaus“, sagte Sach. In der nächsten Woche fingen die Maurerarbeiten an, für die etwa zwei Wochen einkalkuliert seien, laut Handwerker. Danach kämen Dachstuhl und Dach dran. „Und dann bin ich froh, wenn wir im Trockenen weiterbauen können“, sagte Sach. Der Planungs- und Genehmigungszeitraum habe bis zur Bodenplatte 14 Jahre gedauert. Das große Ziel: „Das Erna-Erlebnishaus wird noch in diesem Jahr fertig. Wir freuen uns, wenn sich noch ehrenamtliche Helfer melden. Wir sind über jede Stunde Hilfe dankbar“, betonte Sach. Das Haus sei die lang avisierte Voraussetzung für ganzjährige, wetterunabhängige Bildungsangebote, die Erna längst nicht nur für die vereinseigene Kindergruppe ab sechs Jahren (Erna-Eulen) macht, sondern auch zahlreiche Schulklassen in und außerhalb der Ferien-Aktionen. Die Erna-Eulen treffen sich freitags ab 16 Uhr auf dem Erna-Gelände (neben dem Tierheim). Ehrenamtliche Helfer können sich bei Dr. Werner Sach unter 04521/70790 melden.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen