Eutin : Erkältungswelle lässt Krankenstand im Kreis Ostholstein steigen

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Vor allem die Erkältungswelle Anfang des Jahres sorgte für einen Anstieg des Krankenstandes im Kreis Ostholstein. .
Vor allem die Erkältungswelle Anfang des Jahres sorgte für einen Anstieg des Krankenstandes im Kreis Ostholstein. .

AOK-Nordwest stellt neuen Report vor. Die meisten Fehltage verursachen unverändert Muskel- und Skeletterkrankungen.

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16. August 2019, 10:11 Uhr

Eutin | Die krankheitsbedingten Fehlzeiten im Kreis Ostholstein haben im vergangenen Jahr leicht zugenommen. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht der AOK-Nordwest hervor. Danach stieg der Krankenstand bei den 20.199 AOK-versicherten Arbeitnehmern in 2018 im Vergleich zum Vorjahr von 5,6 Prozent auf 5,8 Prozent an. „Ursache für den Anstieg war vor allem die Erkältungswelle Anfang des Jahres mit deutlich mehr Krankschreibungen als im Vorjahreszeitraum“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch. Von Mitte Januar bis Ende März verzeichnete die Gesundheitskasse im Kreis Ostholstein rund 29,6 Prozent mehr Krankheitsfälle aufgrund von Atemwegserkrankungen als im selben Zeitraum 2017.

Die meisten Fehltage verursachen unverändert Muskel- und Skeletterkrankungen. Mit 22,7 Prozent liegt deren Anteil an den gesamten Fehltagen mit großem Abstand an erster Stelle. Auf den weiteren Plätzen folgen Psyche (14,1 Prozent), Verletzungen (10,6 Prozent) und Atemwegserkrankungen (10,2 Prozent).

Die höchsten Fehlzeiten gibt es im Kreis Ostholstein in den Berufsgruppen Aufsichts-/Führungskräfte, Gesundheits-/Krankenpflege, Rettungsdienst (60,0 Tage) und Verkauf von Garten-, Heimwerker- Haustier-, Zoobedarf (41,9 Tage). Die niedrigsten Fehlzeiten sind in den Berufsgruppen Aufsichts-/Führungskräfte, Techn. Produktionsplanung, -steuerung (6,0 Tage) und der Back- und Konditoreiwarenherstellung (6,4 Tage) festzustellen.

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