Erhöhte Unfallgefahr

Schilder an den Straßen warnen vor starkem Wildwechsel zur Brunftzeit.
Schilder an den Straßen warnen vor starkem Wildwechsel zur Brunftzeit.

Malenter Jäger stellen zur Paarungszeit des Damwildes Warnschilder auf

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08. Oktober 2018, 11:55 Uhr

Mit dem Übergang in die dunklere Jahreszeit und den ersten kühleren Oktobernächten beginnt nun auch eine ganz besondere Zeit: Die Paarungszeit des Damwildes – im jagdlichen Sprachgebrauch auch Damwildbrunft genannt.

Das Damwild ist die größte heimische Wildart und fühlt sich rund um die Region Malente mit den Feldern, Wiesen und großen Wäldern besonders wohl. Mit den ersten kühleren Herbsttagen wird das Damwild nun besonders aktiv: Hirsche ziehen auf der Suche nach weiblichen Partnern besonders viel umher und achten im „Rausch der Liebe“ dabei leider weder auf Straßen noch die Uhrzeit.

„Gerade in der Morgen- und Abenddämmerung ist daher besonders große Vorsicht im Straßenverkehr geboten“, weiß Hannes Wandhoff. Und weiter: „Zu dieser Zeit passieren die meisten Wildunfälle.“ Dadurch, dass es später hell und früher dunkel werde, falle die Dämmerungszeit nun bereits in den Berufsverkehr.

Hannes Wandhoff und die Malenter Jäger weisen auch daraufhin, dass Hirsche zwar meist alleine „unterwegs“ sind – hingegen das weibliche Wild oftmals in Gruppen die Straßen überquert. Wandhoff: „Zehn Tiere und mehr sind keine Seltenheit.“

Durch das Aufstellen der Warnschilder sollen alle Verkehrsteilnehmer an den vermehrten Wildwechsel erinnert werden und besonders in den nächsten Wochen angepasst und vorsichtig fahren.

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