Malente : „Erhebliche, graue Fläche“ an künftiger Brücke

shz.de von
10. September 2018, 17:53 Uhr

Der geplante Neubau der Brücke in der Hindenburgallee birgt immer wieder Überraschungen. Es werde „eine erhebliche, graue Fläche in Richtung des ehemaligen Intermar-Hotels“ geben, berichteten Bauamtsmitarbeiter Fred Knaack und Bürgermeisterin Tanja Rönck jüngst im Planungsausschuss. Dies habe die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) mitgeteilt. Der Strom- und Gasversorger plant den Bau der parallel zur Straßenbrücke verlaufenden Rohrbrücke, in der Ver- und Entsorgungsleitungen über die Schwentine laufen sollen.

Grund der Planänderung ist eine Biegung im Straßenverlauf. Was offenbar niemand bedacht hatte: Dieser Biegung kann die Rohrbrücke, die unmittelbar parallel zur Straßenbrücke verlaufen und zugleich als Rad- und Fußweg dienen soll, nicht folgen. „Rohre lassen sich nicht biegen“, erklärte Tanja Rönck.

Die Verwaltungschefin will nun zumindest für eine ansprechende Gestaltung sorgen – etwa mit einem Pavillon, Sitzbänken oder Info-Tafeln. Über die farbliche Gestaltung des Belags denkt das Bauamt ebenfalls nach.

Die Mitglieder des Planungsausschusses nahmen die Ausführungen lediglich zur Kenntnis. Der Weg zur aktuellen Brückenplanung war ausgesprochen mühsam. Zunächst hatte SH Netz vergeblich versucht, die Leitungen im Schwentine-Bett zu verlegen.

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