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Ostholsteiner Anzeiger

20. Oktober 2017 | 04:16 Uhr

Ergebnis für Einlass-Stelle noch offen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Bauausschuss unzufrieden mit bisheriger Leistung / Wassertiefe muss geprüft werden

shz.de von
erstellt am 15.Jan.2016 | 07:04 Uhr

Für leichte Empörung sorgte am Mittwochabend der Vortrag von Ingenieur Dirk Repenning zur Machbarkeit der bereits im Bauausschuss beschlossenen Einlassstelle für das Rettungsboot am Großen Eutiner See direkt neben dem Germania Ruderverein. Der geplante Ort liege außerhalb der Ankerverbotszone – soweit, so klar. Doch wie tief die Rampe ins Wasser gebaut werden müsse, ob es vorab eine Sondierung auf Kampfmittel und Munition nötig ist und ob gerammt oder ein einfaches Einschneiden der Böschung reiche, konnte Repenning aus Sicht der Ausschussmitglieder nicht zufriedenstellend beantworten. Olaf Schmidt (CDU) fasste den Groll zusammen: „Ich verliere langsam die Geduld. Das, was Sie uns hier vorlegen, hätte ich zwischen Tür und Angel gezeichnet und die ganzen ,vielleichts‘ hätten heute einfach weg sein müssen. Das zumindest habe ich erwartet.“

Im Haushalt sind für die Einlassstelle des Feuerwehrrettungsbootes bisher 30  000 Euro eingestellt. Eine kostenintensive Sondierung koste laut Ingenieur 11  000 Euro. „Am liebsten würde ich auf die Sondierung verzichten, wenn wir nicht so weit rein müssen. Das Boot schwimmt ab einer Wassertiefe von 50 Zentimetern, doch das muss erst überprüft werden“, sagte Repenning gestern. Der Auftrag dafür sei in Absprache mit der Verwaltung gestern in die Wege gebracht worden. Der Ausschuss stimmte mehrheitlich für die Weiterplanung der Machbarkeit. „Wir wollen das spätestens bis 28. April fertig haben“, sagte Jackie Meyer (FDP).

Repenning bevorzuge als Lösung eine ähnliche Variante wie am Kleinen See: „Einfach eine Art künstlichen Strand und die Uferböschung etwas einschneiden, um die notwendige Schräge zu bekommen.“

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