Erfolge auf dem Trockenen

Mit vollem Einsatz verdiente sich Alissa Buhrmann (re.) in Lübeck beim „Ergo-Cup 2015“ den Landestitel.
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Mit vollem Einsatz verdiente sich Alissa Buhrmann (re.) in Lübeck beim „Ergo-Cup 2015“ den Landestitel.

Athleten des Germania Rudervereins Eutin mischen bei den Norddeutschen Ergo-Meisterschaften vorne mit

shz.de von
19. Januar 2015, 14:35 Uhr

Der Germania Ruderverein Eutin (GRVE) reiste mit einer kleinen Crew zu den Norddeutschen Meisterschaften im Ergometerrudern, dem „Ergo-Cup“, nach Lübeck. In Schuppen 6 legten sich die sieben Eutiner vor stimmgewaltiger Kulisse kräftig ins Zeug und kehrten mit einigen Erfolgen zurück.

Alissa Buhrmann ruderte bei den Juniorinnen B (15/16 Jahre) die viertschnellste Zeit. Sie war schnellste Schleswig-Holsteinerin und sicherte sich so den Landestitel. „Das ist ein Kriterium für das Projekt des Ruderverbandes Schleswig-Holstein“, ordnet Christian Noel die Leistung ein. Im Schleswig-Holstein-Vierer finden die vier schnellsten Ruderinnen Platz. Zu den Kriterien gehören außerdem das Ergebnis des Langstreckentests auf dem Elbe-Lübeck-Kanal im November und weitere Leistungsnachweise. „Das war eine gute Marke, die Alissa Buhrmann gesetzt hat, sie hat sich voll reingehängt“, lobte Christian Noel die Athletin.

Einen weiteren Landestitel sicherte sich Nils Stahnke bei den Senioren. Er war im virtuellen 350-Meter-Sprint schnellster Schleswig-Holsteiner. „Er hat weniger als eine Minute benötigt“, staunte Christian Noel. Einen klaren Sieg verbuchte Wilken von Behr in der Altersklasse 60 bis 64 Jahre, der mit seinem Erfolg ebenfalls Landesmeister wurde. Und auch Carsten Röben fuhr in der Altersklasse 40 bis 49 Jahre einen Titel für den GRVE heraus.

Als jüngste GRVE-Ruderer starteten Younes Görtz und Jannik Faiersohn im Teilnehmerfeld des Geburtsjahrgangs 2001. „Wir trainieren im Winter auf dem Ergo und haben danach Zeitvorgaben für die Wettbewerbe in Lübeck entwickelt“, berichtet Christian Noel. Diese Marke unterbot Younes Görtz. Er belegte in einem knappen Rennen den achten Platz von 19 Startern, Jannik Faierson wurde 14. „Die ersten vier Ruderer kamen innerhalb einer Sekunde ins Ziel. Es war spannend, das Rennen an der großen Leinwand zu verfolgen, denn die Führung hat ständig gewechselt“, berichtet Christian Noel.

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