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Ostholsteiner Anzeiger

19. Oktober 2017 | 06:11 Uhr

Erfolg auf der ganzen Linie

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Handballer der HSG Holsteinische Schweiz mischen als Aufsteiger im Titelrennen der Landesliga Süd mit

shz.de von
erstellt am 31.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Die Landesliga-Handballer der HSG Holsteinische Schweiz haben ein erfolgreiches Sportjahr hinter sich. Sie gewannen nicht nur die Regionsliga-Meisterschaft und feierten den direkten Aufstieg in die Landesliga, sondern präsentieren sich auch in der aktuellen Saison als einer der Titelanwärter. „Wir konnten den positiven Schwung mitnehmen“, meinte Trainer Stefan Risch.

Ende März war der Jubel bei den Eutinern und Malentern groß. Sie bejubelten nicht nur den Aufstieg in die Landesliga, den sie bereits einen Monat zuvor perfekt gemacht hatten, sondern sicherten zudem den Meistertitel. Die HSG wies die beste Tordifferenz auf, mit dem treffsichersten Angriff der Regionsliga und der drittbesten Abwehr. Außerdem erlaubten sie sich nur drei Minuspunkte. So ging das Team von Trainer Stefan Risch mit T-Shirts mit der Aufschrift „1+1“, die für beide Erfolge, Meisterschaft und Aufstieg, stand, auf Tour. Es standen eine Mannschaftsfahrt nach Berlin und ein Flug auf die Party-Insel Mallorca am Schluss einer starken Saison.

In der aktuellen Spielzeit läuft es unerwartet gut. Bei Heimspielen ist die HSG Holsteinische Schweiz zum Publikumsmagneten geworden. „Wenn wir auswärts manchmal vor fast leeren Rängen spielen, kann man froh sein, dass die Eutiner und Malenter so handballbegeistert sind“, sagte Risch. Mit drei Auswärtssiegen in Folge, zuletzt beim Lauenburger SV, bewiesen die Handballer ihre Klasse.

Den Eindruck konnte auch eine Heimniederlage im vorletzten Spiel gegen die SG Boostedt/Großenaspe nicht trüben. Nach elf von 22 Spieltagen steht die HSG mit 16:6 Zählern punktgleich vor dem SC Union Oldesloe an der Spitze der Landesliga, das Spitzenquintett vervollständigen die SG Boostedt/Großenaspe mit 14:8 sowie der SV Wahlstedt und der Lauenburger SV mit jeweils 13:9 Punkten. Zum Rückrundenauftakt gibt es gleich das Spitzenspiel,denn am 17. Januar erwartet die HSG Holsteinische Schweiz um 17 Uhr in der Eutiner Sieverthalle den SC Union Oldesloe.

Ist der Aufstieg ein Thema? „Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut. Der sportliche Erfolg trägt natürlich enorm dazu bei. Vom Aufstieg reden wir aber noch nicht“, sagt der Trainer vorsichtig. Er will die Zielsetzung erst nach oben korrigieren, wenn sein Team auch Ende Januar noch zur Spitzengruppe der Liga gehören sollte. Ursprünglich hatte er als Ziel den siebten Platz und damit den Verbleib in der Landesliga ausgegeben.

Das Erfolgsrezept klingt einfach: „Die einzelnen Spieler und das Zusammenspiel der Mannschaft haben sich stark verbessert.“ Stefan Risch gibt aber zu bedenken, dass die Landesliga sehr ausgeglichen ist – tatsächlich könne jeder jeden schlagen. Vorrangiges Ziel ist, dass sich die Handballer aus der Holsteinischen Schweiz in der Landesliga etablieren. „Ob wir dann vielleicht Richtung Schleswig-Holstein-Liga angreifen können, kann ich noch nicht einschätzen. Wenn ich aber die volle Halle bei unseren Heimspielen sehe, hätten Mannschaft, Umfeld und Zuschauer es verdient“, sagt Risch. Er fühlt sich in der HSG sehr wohl. Nicht nur die „junge, talentierte, motivierte und wissbegierige“ Mannschaft machen ihm Freude. „Da auch im Vorstand und im direkten Umfeld viel für die HSG getan wird, macht es Spaß und Freude als Trainer der ersten Herren tätig zu sein. Ich fühle mich in der HSG zurzeit sehr wohl.“, sagt Risch.

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