„Erasmus“ auf dem Koppelsberg

Experten der Erwachsenenbildung und Behindertenarbeit beim Austausch in der Akademie am See zum Zukunftsthema „Inklusion in der transnationalen Erwachsenenbildung“: (von links) Martin Klupp (Lebenshilfewerk Kreis Plön), Dr. Ute Klünder (Akademie am See), Christian und Wiebke Lange (Jugendaufbauwerk Plön), Wolfgang Sperl, Andrea Angermann (beide Wien Work), Carina Klement (Bildungshaus Retzhof, Steiermark), Andreas Nollenberg (Jugendaufbauwerk Plön) und Regina Derleth (Kloster Neustift, Südtirol).
Experten der Erwachsenenbildung und Behindertenarbeit beim Austausch in der Akademie am See zum Zukunftsthema „Inklusion in der transnationalen Erwachsenenbildung“: (von links) Martin Klupp (Lebenshilfewerk Kreis Plön), Dr. Ute Klünder (Akademie am See), Christian und Wiebke Lange (Jugendaufbauwerk Plön), Wolfgang Sperl, Andrea Angermann (beide Wien Work), Carina Klement (Bildungshaus Retzhof, Steiermark), Andreas Nollenberg (Jugendaufbauwerk Plön) und Regina Derleth (Kloster Neustift, Südtirol).

Akademie am See und Jugendaufbauwerk blicken für die Inklusion in der Erwachsenenbildung über die Grenzen hinaus

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22. Januar 2018, 10:25 Uhr

Vier Experten aus der Erwachsenenbildung und der Behindertenarbeit aus Österreich und Südtirol statteten der Akademie am See auf dem Koppelsberg kürzlich einen Besuch ab. Sie waren auf Einladung von Geschäftsführerin Dr. Ute Klünder, die mit Wiebke und Christian Lange sowie Andreas Nollenberg vom Jugendaufbauwerk Plön-Koppelsberg (JAW) im Februar vergangenen Jahres gemeinsam eine Akquise- und Sondierungsreise nach Südtirol unternommen hatten, auf den Koppelsberg gekommen.

Die Akademie am See auf dem Koppelsberg nimmt sich als Mitgestalterin einer länderübergreifenden Kooperation im Rahmen eines „Erasmus+“-Projekts damit eines aktuellen Themas an: „Wie kann inklusive Erwachsenenbildung im transnationalen Kontext gelingen und wie können inklusive Weiterbildungsangebote aussehen?“

„Erasmus+“ steht für die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken und der transnationalen Zusammenarbeit. Dazu gehört auch das gemeinsame und inklusive Erleben und Gestalten der Freizeit in Bildungsangeboten von jungen Erwachsenen mit und ohne Behinderung.

Zu diesem Zukunftsthema haben sich die Experten in Plön von Montagabend bis Donnerstagvormittag zu einem ersten Gedankenaustausch zusammengesetzt, um zunächst einmal grundlegend über die Organisation und Administration des Projektes zu sprechen und sich über die realistisch zu erreichenden Ergebnisse zu einigen. Konkreter wurde es danach in Gesprächen, welche Personen mit Behinderungen an dem Programm mitarbeiten können, die Art und den Umfang der zu entwickelnden Bildungsangebote sowie den Ausbau der strategischen Partnerschaft.

Ein Rundgang bei den Preetzer Werkstätten des Lebenshilfewerks, ein weiterer Kooperationspartner auf deutscher Seite, und Gespräche mit deren Geschäftsführerin Merit Feilhauer gab wertvolle Einblicke, wie eine inklusive Weiterbildung praktisch umgesetzt werden kann. Der Austausch wird in weiteren Konferenzen fortgesetzt.

„Wir sehen das Programm ,Erasmus+’ als einen wichtigen Baustein bei der Förderung der Mobilität und der Partizipation junger Menschen an der europäischen Lebens- und Arbeitswelt“, sagt JAW-Leiter Christian Lange, der sich auf die konstruktive Zusammenarbeit mit den Projektpartnern freut. Ute Klünder sieht in diesem Projekt außerdem eine große Chance, den Synergie-Gedanken auch für die Bildungseinrichtungen auf dem Koppelsberg zu beleben und baut auf weitere lokale Kooperationen.

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