Entwicklung der Schullandschaft

von
30. Juni 2015, 12:00 Uhr

Die Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter von 15 bis 45 Jahren sinkt in Ostholstein bis 2030 um 5000 auf 24000. Dieser Prognose gemäß werden auch die Schülerzahlen weiter abnehmen – das ist die Basis für die gestern im Kreistag gebilligte Schulentwicklungsplanung.

Derzeit gibt es im Kreisgebiet 22 Grundschulen, 15 Gemeinschaftsschulen, sieben Gymnasien und fünf Förderzentren sowie zwei Schulen in freier Trägerschaft. Laut Plan ist in nächster Zeit kein Grundschul-Standort gefährdet. Demgegenüber drohen in wenigen Jahren die Gemeinschaftsschulen in Timmendorfer Strand, Grömitz, Ahrensbök und Heiligenhafen unter die Mindestzahl von 240 Schülern zu fallen. Auch bei den Förderzentren ergeben sich durch die Inklusion weitere Veränderungen. Der Kreisschulentwicklungsplan ist eine Orientierungsgröße, aber kein Gebot für die Träger.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen