Tennis : Entscheidung über den Aufstieg vertagt

Trotz der Unsicherheit über Aufstieg oder Nichtaufstieg gehen die Eutiner Tennis-Damen 40 (von links) Meike Böttger, Lydia Kahmke, Caroline Abrolat, Petra Beer, Birgit Janus und Tina Riegel nach der Freiluftsaison gut gelaunt in die Erholungspause.
Trotz der Unsicherheit über Aufstieg oder Nichtaufstieg gehen die Eutiner Tennis-Damen 40 (von links) Meike Böttger, Lydia Kahmke, Caroline Abrolat, Petra Beer, Birgit Janus und Tina Riegel nach der Freiluftsaison gut gelaunt in die Erholungspause.

Eutiner Tennis-Damen 40 warten nach dem Unentschieden in Ratekau auf den Bescheid, ob sie aufsteigen dürfen.

Avatar_shz von
13. September 2019, 11:24 Uhr

Ratekau | Mehr Unentschieden geht nicht. Die erste Damen40-Mannschaft des Eutiner Tennis-Clubs Grün-Weiß bestritt als Staffelsieger der Bezirksliga Ost Gruppe 86 auswärts das Spiel um den Aufstieg in die Verbandsliga beim Staffelsieger der Bezirksliga Ost Gruppe 87 TSV Ratekau – und erzielte dabei ein exaktes Remis von 3:3 Matchen, 6:6 Sätzen sowie 54:54 Spielen. So ist die Entscheidung über einen Aufstieg oder den Verbleib in der Bezirksliga für beide Teams offen, bis der Tennisverband Schleswig-Holstein seine Prüfungen für diesen äußerst seltenen Fall voraussichtlich Anfang Dezember abgeschlossen haben wird.

3:1-Führung nach den Einzeln

Die Eutinerinnen legten in den Einzelpartien vor. Petra Beer zeigte sich in bester Form und besiegte ihre Gegnerin ungefährdet mit 6:2, 6:2. Tina Riegel tat sich mit mentalen Ups and Downs während des Spielverlaufs oft unnötig schwer, brachte das Match letztlich aber doch mit 6:3, 6:4 erfolgreich zum Abschluss. Birgit Janus bekam es im Spitzenduell mit einer starken Ratekauer Nummer eins zu tun und musste sich – am Ende leicht frustriert - in zwei Sätzen geschlagen geben.

Die Eutiner Punktebank Lydia Kahmke bewies in einer unendlich erscheinenden „Schlacht“ erneut ihre bestechende konditionelle und mentale Verfassung und besiegte ihr Gegenüber nach unzähligen Marathon-Ballwechseln souverän mit 6:3, 6:3.

Somit gingen die Grün-Weißen mit dem 3:1-Zwischenstand mit weniger Druck als ihre Gegnerinnen in die Doppelpartien. Hier hatten die Ratekauerinnen jedoch die bessere Tagesform, gepusht durch den unbedingten Willen, den Aufstieg trotz des Rückstands noch zu erreichen. Birgit Janus und Caroline Abrolat konnten nach 3:6-Satzverlust eine 6:5-Führung im zweiten Durchgang nicht zum Satzgewinn und somit Erreichen eines Matchtiebreaks retten und unterlagen im Satz-Tiebreak 6:7. Tina Riegel und Meike Böttger entschieden trotz eng verlaufender Spiele innerhalb der Sätze die „Big Points“ nicht für sich und unterlagen 6:3, 6:3.

Entscheidung wird wohl Anfang Dezember verkündet

Vor Anfang Dezember ist voraussichtlich mit keinem Ergebnis zu rechnen. „Die Entscheidung des Tennisverbands Schleswig-Holstein wird also mit Spannung erwartet, was unserer Stimmung im Team jedoch nach den insgesamt guten Saisonleistungen keinen Abbruch tut“, meint Teammitglied und Pressewartin Tina Riegel.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen