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Ostholsteiner Anzeiger

17. Dezember 2017 | 01:54 Uhr

Entscheidung mit dem letzten Angriff

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Handballer der HSG Holsteinische Schweiz II gewannen ihr erstes Heimspiel gegen den TSV Eintracht Groß Grönau 25:23(10:11). Eine starke Abwehr sowie sehenswerte Torhüterleistungen von Malte Petersen und Sven Henschelowski, die unter anderem beide jeweils einen Siebenmeter hielten, waren der Grundstein zum Erfolg.

In der Anfangsphase spielten die HSG-Handballer konzentriert. Die Gastgeber erspielten sich eine 3:1-Führung, die allerdings nicht lange Bestand hatte. Beim 4:4 glichen die Grönauer erstmals aus. In der Folge entwickelte sich bis zum 6:6 ein offener Schlagabtausch, ehe die Gäste auf 10:7 davonzogen. Doch die HSG-Spieler ließen die Köpfe nicht hängen, sondern kämpften sich bis zur Pause auf ein Tor heran, auch weil Rasmus Görtz nach seiner Einwechslung seine Wurfqualitäten im Rückraum unter Beweis stellte und
direkt zwei Tore erzielte.

Gleich nach Wiederanpfiff überrollten die Gastgeber mit einem 4:0-Lauf bis zum 14:11 die Grönauer, sie bauten die Drei-Tore-Führung sogar auf 20:15 aus. Doch der TSV Groß Grönau kämpfte sich heran. In der entscheidenden Phase hielt Sven Henschelowski im Tor aus dem Rückraum nahezu alles und entschärfte einige freie Würfe. Die Gäste stellten die Abwehr um und agierten zunächst mit zwei offensiven Abwehrspielern.

HSG-Trainer Alexander Buse reagierte prompt und brachte für die letzten Minuten frische Kräfte. Viel Bewegung ohne Ball war jetzt gefordert. Als der eingewechselte Steffen Schulz zum 24:20 traf und nur noch gut fünf Minuten zu spielen waren, dachten viele schon an einen sicheren Sieg. Doch erneut stellte das Team aus Groß Grönau um, spielte eine offene Manndeckung und kämpfte sich auf 23:24 heran. Im letzten HSG-Angriff glückte der entscheidende Treffer: Nick Mebius zog zwei Abwehrspieler auf sich, und spielte den Ball auf Steffen Schulz, der völlig frei stand und zum 25:23 traf.

Kreisläufer Benjamin Gradert sprach nach Abpfiff von einer „überragenden Teamleistung“, Betreuerin Eileen Fiolka von einer „super Abwehr“. Die HSG II spielte mit Malte Petersen und Sven Henschelowski im Tor sowie Andre Bundtzen (6/2), Nick Mebius (5), Rasmus Görtz, Jan Kunert, Dario Rankovic (je 3), Steffen Schulz (2), Chris Schneider, Til Pries, Tjark Junge (je 1), Jörn Pries und Benjamin Gradert.

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