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Ostholsteiner Anzeiger

23. August 2017 | 14:25 Uhr

Entlastung für Eltern und Gemeinden

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Kooperation will Kinderbetreuung besser fördern

Wenn es nach SPD, Grünen und FWG im Plöner Kreistag geht, dann sollen die Eltern und Gemeinden bei der Kinderbetreuung durch eine höhere finanzielle Förderung
des Kreises entlastet werden. Während die Kooperation Projekte fördert will, geht die CDU einen anderen Weg: sie möchte die Kreisumlage senken und so den Gemeinden die Entscheidung überlassen, was mit den Minderausgaben geschieht.

Zur Reduzierung der finanziellen Belastung der Kommunen und der Eltern bei der Kinderbetreuung bringt die Kooperation zur Vorbereitung des Haushaltes 2016 einen umfangreichen Antrag in den heutigen Kreistag ein. Neben der Erhöhung der Zuschüsse, der Anpassung der Sozialstaffel sollen auch Möglichkeiten für Tagesmütter geprüft werden, in Krankheitsfällen verlässliche Vertretungen zu finanzieren“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Schlünsen.

Mit Gesamtkosten für Kinderbetreuung im Kreis Plön 2013 von 25,4 Millionen Euro trugen die Gemeinden knapp die Hälfte. Durch die zunehmende Einrichtung von U3- Plätzen gibt es eine enorme Steigerung der Kosten.

Dies sollte möglichst schon mit Wirkung für 2016 geschehen, sofern die sich abzeichnende positive Entwicklung der Kreisfinanzen verfestigt, so der Vorsitzende der Fraktion der Grünen, Axel Hilker. Ziel solle sein, auf Grundlage der von der Kreisverwaltung erarbeiteten Prüfungsergebnisse eine Entlastung der Kommunen und der Eltern
in einer Größenordnung zwischen 300  000 und 500  000
Euro jährlich zu erreichen.

„Das kommt unseren Kindern zugute. Sie benötigen eine frühkindliche Bildung. Es geht auch um die Schaffung
guter Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, so Bettina Hansen (FWG).


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erstellt am 16.Sep.2015 | 15:00 Uhr

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