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Ostholsteiner Anzeiger

14. Dezember 2017 | 00:27 Uhr

Entenfamilie flieht vor Triathleten

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 19.Jun.2016 | 22:00 Uhr

Nach strengen Regeln ging es gestern beim Ein- und Auschecken zu. Dabei geht es darum, die Fahrräder der Teilnehmer abzunehmen, Helme und Startnummern zu kontrollieren. Für die unterschiedlichen Wettbewerbe gab es individuelle Zeitfenster, damit niemand dem anderen in die Quere kommt. Das Männerteam aus Rostock wollte beim Auschecken ein paar Minuten gutmachen, um Räder und Material wieder einladen zu können. Die Rostocker wurden mit harschen Worten zurückgepfiffen. „Das ist hier kein Wünsch Dir was, hier gilt: So ist es“, fuhr ein Kampfrichter die Athleten an, die sich eine gute Viertelstunde gedulden mussten, ehe sie den Innenraum des Sportplatzes verlassen durften.

Aufregend wurde der Vormittag für eine sechsköpfige Entenfamilie, die sich ausgerechnet die Badestelle des Kleinen Sees für ihren kleinen Ausflug ausgesucht hatte. Gerade als das Startsignal angekündigt wurde – „Noch zehn Sekunden...!“ – schwammen Enteneltern und -kinder direkt vor den Athletinnen und Athleten durch das seichte Wasser. Mit der Starthupe setzte sich das Feld der Olympischen Distanz dynamisch in Bewegung – und Familie Ente auch, die Wasservögel starteten durch und brachten sich in Sicherheit. Zum Glück für die tierischen Besucher verlief die Beinahe-Kollision glimpflich. Die Enten schwammen leicht verstört, aber anmutig zu der Verwandtschaft, die sich frühzeitig am Rande des Geschehens in den Uferstreifen abgesetzt hatte.

„Jetzt noch nicht, in der nächsten Runde nehme ich einen Becher“, rief ein Läufer den Helferinnen zu, die an der Schule Becher mit Wasser bereithielten. Ein Athletin kämpfte mit den Tücken der dritten Disziplin: „Laufen ist ein blöder Sport“, zischte sie im Vorbeilaufen und hatte die Lacher auf ihrer Seite.

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