zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

17. Dezember 2017 | 11:48 Uhr

Eutin : Enger Zeitplan für den Bühnenbau

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Festspiele legen ein flottes Tempo bei der Vorbereitung der neuen Spielzeit vor. Abstimmungsprobleme gibt es allerdings mit der Landesgartenschau.

shz.de von
erstellt am 20.Feb.2015 | 04:00 Uhr

Die Landesgartenschau macht auch den Eutiner Festspielen Beine: So eilfertig wie selten zuvor sind die Kulissenbauer für die Oper „Aida“ und die Operette „Der Vogelhändler“ im Februar ans Werk gegangen. Betriebsdirektor Arend Knoop treibt weiter zur Eile: „Mitte März sollen die Bühnenbilder komplett fertig sein, dann geht es gleich an die Arbeiten für Absperrungen und Tribüne.“

Grund für diesen engen Zeitplan sind die Vorbereitungen für die Landesgartenschau im unmittelbaren Umfeld der Opernscheune. Davon betroffen sind auch die Torhäuser auf dem historischen Bauhof-Gelände, wo zudem auch der ehemalige Kuhstall abgerissen werden soll. Diese Planungen sind den Opern-Verantwortlichen vertraut, allerdings bereitet ihnen jetzt die Ungewissheit über die tatsächlichen Termine und das Ausmaß der Sperrungen Kopfzerbrechen. Besonders der Wegfall bisheriger Lagermöglichkeiten nahe der Opernscheune treibt Arend Knoop um: „Wir müssen die fertigen Kulissenteile noch bemalen lassen, das würde in einem Zelt ja gut gehen. Aber mir konnte bisher noch keiner sagen, wo ich das Zelt aufstellen kann.“

Auf baldige Klarheit hofft auch Festspiele-Geschäftsführerin Sabine Kuhnert: „Wir haben durch die Planungen der Landesgartenschau weitere Wege und höheren Aufwand. Da muss in der Zusammenarbeit noch etwas geübt werden, das Geben darf nicht einseitig sein.“ Sie sei aber optimistisch, dass Festspiele und LGS GmbH in ihrem Wirken für Eutin gut harmonieren könnten, ganz besonders im nächsten Jahr.

Eine tiefe Verbeugung macht Kuhnert vor dem persönlichen Engagement von Arend Knoop. Was er mit einer Handvoll Mitarbeitern in seiner Bauservice-Firma bewege, und das alles zum Selbstkostenpreis, sei für die Festspiele ein Glücksfall. Knoop selber lobte das erneute Mitwirken des Bugenhagenwerks bei Spezialaufgaben im Kulissenbau. Und er habe als kostenbewusster Unternehmer mittlerweile gelernt, mit Künstlern umzugehen: „Das sind Chaoten, aber liebe Menchen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen