Enge Finanzen der Gemeinde Bosau bleiben ein Dauerthema

Pastorin Heike Bitterwolf (rechts) sowie Bürgermeiszer Mario Schmidt und Bürgervortseher Alfred Jeske und beim Neujahrsempfang der Kirche.
Pastorin Heike Bitterwolf (rechts) sowie Bürgermeiszer Mario Schmidt und Bürgervortseher Alfred Jeske und beim Neujahrsempfang der Kirche.

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05. Januar 2015, 11:17 Uhr

Haupt- und Ehrenamtliche, zahlreiche Gemeindeglieder sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft, von den Feuerwehren und aus den Vereinen kamen zum Neujahrsempfang, zu dem der Kirchengemeinderat Bosau geladen hatte. Bürgermeister Mario Schmidt ließ das vergangene Jahr Revue passieren, sprach dabei viele Probleme an, die bewältigt worden seien, und erwähnte auch die Einsätze der Feuerwehren, bei denen vor allem Menschen gerettet worden sein.

Ein Dauerthema bleibe die finanzielle Situation der Gemeinde. Es fehlten dieses Jahr noch 150  000 Euro im Haushalt. Wenn jemand eine „größere Spende“ bereitstellen könnte, wäre die Gemeinde nicht abgeneigt, merkte der Bürgermeister schmunzelnd an.

Sorgenkind sei die Heinrich-Harms-Schule gewesen, für die endlich nach längerer Brautschau in Eutin eine Partnerin gefunden worden und damit ein beruhigter Blick in die Zukunft möglich sei. Die Feuerwehren müssten auch weiterhin mit großen Summen finanziert werden. Als nächstes komme die Anschaffung von Meldeempfängern, wobei der Zeitpunkt noch festgelegt werden müsse. In diesem Jahr warte
eine Straßenbaumaßnahme in Liensfeld. Als Wunsch äußerte der Bürgermeister, dass alle Einwohner der Gemeinde gewogen blieben, sich mit Anregungen einbrächten und weiter aufgeschlossen mit ihrer Gemeinde zusammenarbeiteten.

Pastorin Heike Bitterwolf nutzte den Empfang für Dankesworte an die Mitglieder des Kirchengemeinderates sowie an die vielen ehrenamtlichen Helfer, die im vergangenen Jahr viel Zeit und Engagement in ein funktionierendes, lebendiges Gemeindeleben investiert hätten.








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