Enge Ferienplanung im Sommer missfällt CDU-Tourismusexperten

Neue Attraktionen will der Hansa-Park, wie Geschäftsführer Andreas Leicht (3.v.l.) den CDU-Politikern erläuterte, schon zur neuen Saison bieten. Foto: buhmann
Neue Attraktionen will der Hansa-Park, wie Geschäftsführer Andreas Leicht (3.v.l.) den CDU-Politikern erläuterte, schon zur neuen Saison bieten. Foto: buhmann

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24. März 2012, 08:32 Uhr

Sierksdorf | Der vor Jahren erheblich verengte Zeitkorridor für die schulischen Sommerferien ist für die Tourismusbranche ein Hemmschuh. In dieser Auffassung sehen sich die Tourismusexperten der CDU-Bundestagsfraktion nach ihrer dreitägigen Klausurtagung in Schleswig-Holstein bestätigt.

Die Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion war jüngst außer an der Nordsee und in Lübeck auch in Ostholstein zu Gast. Hier besichtigten die Politiker den Hansa-Park in Sierksdorf und informierten sich eingehend über die Entwicklung in Scharbeutz. "Der Austausch mit den Vertretern der Branche ist wichtig. Wir haben uns einige Hausaufgaben mit nach Berlin genommen," sagte Marlene Mortler, die Vorsitzende der Arbeitsgruppe.

Insbesondere die Ferienzeitregelung sei immer wieder als leidiges Thema angesprochen worden. Von einer Verlängerung des Korridors der Ferienzeiten würde am Ende ganz Deutschland profitieren, betonte Mortler. So könnten durch die Entzerrung der Termine nicht nur Verkehrsprobleme vermieden, sondern auch der Urlaub für Familien erschwinglicher werden.

In Sierksdorf stellte Geschäftsführer Christoph Andreas Leicht den Bundestagsabgeordneten seinen mehrfach ausgezeichneten Freizeitpark vor. Er kündigte dessen Ausbau mit neuen

Attraktionen auch in den nächsten Jahren an. Als größte Herausforderungen bezeichnete er den demographischen Wandel, die Ausbildungssituation und den Fachkräftemangel sowie die zunehmend gewünschte Barrierefreiheit der Angebote.

"Reiseführer" für seine Kollegen in Ostholstein war der CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens. Er würdigte dabei insbesondere das professionelle Engagement von Christoph Andreas Leicht: " Beim Umweltschutz und Energieeffizienz sowie in vielen weiteren Bereichen, wie Aus- und Fortbildung ist der Freizeitpark vorbildlich aufgestellt." Auch Mortler betonte, es sei keine Selbstverständlichkeit, dass ein Freizeitpark ohne öffentliche Subventionen und nur mit Eigenkapital so erfolgreich agieren könne.

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