Endspiel knapp verpasst

Die Fußballauswahlmannschaft der Landespolizei wurde bei den deutschen Meisterschaften Fünfte.
Die Fußballauswahlmannschaft der Landespolizei wurde bei den deutschen Meisterschaften Fünfte.

shz.de von
16. Mai 2014, 13:55 Uhr

Ein Elfmeterpfiff von Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus riss die schleswig-holsteinische Fußball-Polizeiauswahl in der 89. Spielminute aus allen Finalträumen. Beim Turnier um den deutschen Meistertitel unterlagen die Spieler um Trainer Hans-Friedrich „Mecki“ Brunner durch den folgenden verwandelten Strafstoß mit 1:2 gegen Baden-Württemberg – und wurden statt Gruppensieger nur -dritter.

Im Platzierungsspiel setzte sich die Schleswig-Holstein-Auswahl nach Verlängerung und Elfmeterschießen gegen das Saarland durch und wurde Fünfte. „Wir waren natürlich enttäuscht“, sagte Mecki Brunner gestern auf der Heimreise im Bus am Telefon. Seine Mannschaft war am Montag mit einem 1:1 gegen Mecklenburg-Vorpommern in die Endrunde gestartet. Im zweiten Gruppenspiel trennten sich Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern 0:0. „Uns hätte ein Unentschieden gegen Baden-Württemberg zum Weiterkommen gereicht“, sagte Brunner. Die Polizeiauswahl aus Schleswig-Holstein erntete von allen Seiten Lob. „Wir waren mit allen Gegnern auf Augenhöhe“, stellte der Trainer fest. Letztlich gewann er dem fünften Rang einen Vorteil ab. Bei den nächsten Titelkämpfen hat die Mannschaft den Vorteil, dass sie in eine Dreiergruppe gelost wird und nicht in einer Vierergruppe antreten muss.

Die Schleswig-Holstein-Auswahl war mit den Torhütern Rene Lemke (VfR Horst) und Thorsten Schütt (Flensburg 08 II) sowie Kjell Gonda, Timo Nath (Holstein Kiel II), Jens Schönemann (Preetzer TSV), Marco Quoos, Andre Baatz (Eidertal Molfsee), Yannik Marschner (SV Eichede II), Wiegand Lekien (FC Itzehoe), Lasse Sarau (SV Tungendorf), Chris Kartsens (SC Comet Ellerbek), Marco Rook (TSV Schilksee), Dennis Wehrendt (VfB Lübeck), Lasse Kleemann (TuS Felde), Bastian Hasler (Union Neumünster), Tim-Niklas Jocham (SV Todesfelde), Daniel Zass (VfL Pinneberg) und Michael Schmitt (TSV Kropp) nach Nordrhein-Westfalen gereist.

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