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Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2017 | 22:31 Uhr

Endlich wieder ein Heimspiel

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eutin 08 erwartet nach beeindruckender Serie von Auswärtssiegen heute Nachmittag um 14 Uhr den VfR Neumünster

shz.de von
erstellt am 08.Okt.2015 | 14:02 Uhr

Eine englische Woche kostet Kraft und Nerven. Wenn dann noch der Herbst kalt und nass daherkommt, steigt zudem die Erkältungsgefahr. „Ich hänge fast pausenlos am Telefon“, stellt der Trainer der Fußballer von Eutin 08, Hans-Friedrich „Mecki“ Brunner leicht genervt fest. Vor dem wichtigen Punktspiel in der Schleswig-Holstein-Liga gegen den VfR Neumünster häufen sich hinter den Namen für die Startaufstellung die Fragezeichen.

„Eutin 08 gegen den VfR Neumünster, das war früher ein Klassiker“, erinnert sich Brunner. Er hofft, dass das Duell gegen den Absteiger aus der Regionalliga Nord auch am Sonnabend viele Zuschauer anzieht. Mit sechs Siegen in Serie, vier in der Schleswig-Holstein-Liga und zwei im Kreispokal haben sich die Eutiner für die 2:6-Klatsche gegen Flensburg 08 rehabilitiert. Dabei standen schwere Fußballhappen auf dem Plan, dem 5:1 im Pokal gegen Oldenburg und dem 4:2 in der Liga beim TuS Hartenholm folgten Siege beim TSV Kropp mit 4:2, beim SV Eichede mit 1:0 und bei Holstein Kiel II mit 2:1 Toren sowie am Mittwoch das 2:0 im Kreispokalhalbfinale bei Titelverteidiger TSV Pansdorf.

Der VfR Neumünster reist mit der Empfehlung eines 3:1-Sieges über den SV Eichede nach Eutin. Dabei schossen der frühere Timmendorfer Beytullah Bilgen, Marvin Baese und Agron Gashi die Tore für den Sieger. In der Tabelle steht Eutin 08 mit 30 Zählern punktgleich mit dem Heider SV an der Spitze, der VfR Neumünster ist als Tabellenvierter mit 23 Punkten und dem Torverhältnis von 25:10 einer der gefährlichsten Verfolger.

Die Eutiner Startaufstellung wird Mecki Brunner erst am Spieltag festlegen. Sebastian Witt wird nach seiner Bänderverletzung auf jeden Fall fehlen, Tim Brunners Einsatz ist fraglich, Philip Nielsen, Timo Klotz und Kevin Hübner waren am Donnerstag noch nicht voll fit. Gerade Timo Klotz hat sich als besonders wertvoll erwiesen. Der Außenverteidiger ist rechts wie links einsetzbar, verliert in der Defensive kaum einen Zweikampf und ist bei seinen Vorstößen für jeden Gegner gefährlich. Er hat bisher in zwölf Spielen drei Tore geschossen. Erfolgreichster Eutiner Torjäger ist Florian Stahl, der bisher zwölf Mal getroffen hat und in der Torschützenliste, gleichauf mit Lasse Sohrweide vom TSB Flensburg dem Erstplatzierten Morten Liebert vom SV Todesfelde, auf dessen Konto bislang 16 Treffer stehen, auf dem zweiten Rang.

„Angesichts der Belastung in der englischen Woche und der vielen angeschlagenen Spieler ist selbst ein regeneratives Training kaum möglich“, sagt  Mecki   Brunner. Da komme es mehr auf die Kopf-, als auf die körperliche Trainingsarbeit an. Für das nötige Selbstvertrauen für das erste Heimspiel nach langer Zeit sollte die Siegesserie gesorgt haben.

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