Neubürgerempfang : Empfang für Plöner Neubürger

Über 50 Plöner Neubürger wurden am Sonnabend von Bürgervorsteher Hans-Jürgen Kreuzburg und Bürgermeister Jens Paustian in der Offenen Ganztagsschule empfangen.  Foto: Michael Kuhr
Über 50 Plöner Neubürger wurden am Sonnabend von Bürgervorsteher Hans-Jürgen Kreuzburg und Bürgermeister Jens Paustian in der Offenen Ganztagsschule empfangen. Foto: Michael Kuhr

Erfreuliche Zahlen aus Plön: 622 Neubürger wählten die Kreisstadt Plön im vergangenen Jahr als ihre neue Heimat mit erstem Wohnsitz.

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31. Januar 2011, 10:53 Uhr

Plön | Über 50 von ihnen meldeten sich am Sonnabend zum Neubürgerempfang an. Der fand diesmal in den Räumen der offenen Ganztagsschule statt.

"Den 622 Zuzügen in Plön stehen 589 Wegzüge entgegen", rechneten Hans-Jürgen Kreuzburg und Jens Paustian am Sonnabend dem OHA vor - ein Plus von zusammen 33 neuen Einwohnern in der Stadt. Und jeder einzelne sei wichtig. Das untermauerten auch Vertreter von Plöner Vereinen, dem Seniorenbeirat oder der Behindertenbeauftragte aber auch aus den Fraktionen der Plöner Ratsversammlung mit ihrer Teilnahme.

Bürgermeister Jens Paustian unternahm mit den Neubürgern, von denen etwa die Hälfte nicht aus Schleswig-Holstein zugezogen war, einen kleinen Streifzug durch das Kommunalverfassungsrecht. Besonders aber wies er auf das große Jubiläum der Stadt in diesem Jahr hin: Plön blickt auf 775 Jahre Stadtrechte zurück.

Paustian wies auch auf die derzeitigen Probleme von Stadt und Amt Großer Plöner See hin. Er erntete nickende Zustimmung dafür, dass sich die Stadt Plön nicht vom Amt "einamten" lassen will. Zustimmung aber auch von den Neubürgern für das Angebot der Stadt, die Fahrkarten für die Bahn vor Menschen herausgeben zu lassen.

"Wir haben in Plön sogar eigene Stadtwerke", warb der Bürgermeister für günstigen Strom. Und wenn bei günstigeren Anbietern vielleicht auch zehn Euro im Jahr weniger gezahlt werden müssten, so bleibe das Geld jedenfalls in der Region. Das sei bei einem schwierigen städtischen Haushalt in Plön auch sehr wichtig. Paustian: "Es geht uns nicht blendend, aber wir haben schon viele Schulden abgebaut."

Hoffnung machte Jens Paustian den Plöner Neubürgern, dass sie im Herbst dieses Jahres die neue Schwimmhalle benutzen könnten: "Wir sind voll im Zeitplan und im Budget." Er forderte auch die Neubürger auf, sich an der Namensfindung für die neue Schwimmhalle zu beteiligen. Es seien bereits 50 Ideen eingegangen. Bis Ende Februar sei noch Zeit für weitere Vorschläge.

Bürgervorsteher Hans-Jürgen Kreuzburg erzählte den Neubürgern Interessantes über die Verwaltung und die Ratsversammlung, hoffte aber auch auf eine rege Mitarbeit an den Plöner Belangen. Elke Springer erzählte über die Schulen und die Einrichtungen wie Offene Ganztagsschule oder Jugendzentrum. Im Anschluss wurde der Imagefilm der Stadt Plön vorgeführt. Danach gab es Kaffee und Kuchen.

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