zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 04:52 Uhr

Elfmeterpfiff entscheidet

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Fußball-Kreispokal: Eutin 08 scheidet im Halbfinale vor 400 Zuschauern gegen Oldenburg aus

Fußball-Verbandsligist Eutin 08 ist nach einer 0:3(0:1)-Niederlage gegen den Oldenburger SV im Halbfinale aus dem Kreispokal ausgeschieden. Vor knapp 400 Zuschauern fiel die Entscheidung durch einen unberechtigten Elfmeter.

08-Trainer Mecki Brunner hatte sein Team auf einigen Positionen verändert. Während Lasse Bork krank fehlte, saßen zunächst Oliver Schnalke, Inan Akyol, Florian Schumacher, Kevin Hübner und Tim Brunner zunächst auf der Bank. Die Gastgeber begannen forsch und hatten in der fünften Minute eine Großchance. Nach einer scharfen Hereingabe kam Tim Schmahl nur einen Schritt zu spät. Nach zehn Minuten wurde Oldenburg stärker. Der Führungstreffer fiel in der 15. Minute durch einen unhaltbaren Sonntagsschuss von Björn Wölk. Kurz darauf verhinderte der Eutiner Keeper Fabian Oeser im Nachfassen das 0:2. In der Folge präsentierten sich die Gäste reifer, zwingende Chancen blieben jedoch aus.

In der Halbzeitpause wechselte Brunner Kevin Hübner und später Florian Schumacher und Tim Brunner ein. Die Gastgeber spielten nun Pressing. Doch die Oldenburger Defensive stand sicher und ließ kaum etwas zu. Die Entscheidung fiel in der 76. Minute, als Schiedsrichter Andreas Rabe ein Foul von Timo Schwartz an Wölk gesehen haben wollte. Rico Bork verwandelte zum 0:2, obwohl Oeser die richtige Ecke ahnte. Eutin 08 machte weiter Druck und wollte die Partie drehen. Doch Großchancen blieben aus. Der Endstand resultierte wieder aus einem von Bork verwandelten Elfmeter. Diesmal lag der Unparteiische nach einem Foul von Julian Brauer allerdings richtig.

„Wir hatten anfangs Glück, sind dann aber besser ins Spiel gekommen. Ich bin unter dem Strich zufrieden, zumal wir hinten sehr diszipliniert gespielt und endlich einmal wieder zu null gespielt haben. Der Elfmeter zum 0:2 war natürlich sehr zweifelhaft“, sagte der Oldenburger Coach Andreas Brunner. Sein Gegenüber und Bruder Mecki Brunner sprach von einem verdienten Sieger. „Nach dem Rückstand mussten wir noch offener spielen, waren aber nicht zwingend genug. In der zweiten Halbzeit waren wir dran, aber wir haben es nicht geschafft, uns klare Chancen zu erarbeiten. Dass die Partie durch so einen Elfmeter entschieden wird, ist einfach nur schade. Jetzt müssen wir den Kopf aufrichten und uns auf das Spiel am Sonnabend konzentrieren.“

In der Partie gegen Breitenfelde, die um 14 Uhr angepfiffen wird, fehlen Lasse Bork und Florian Sax. So wird es auf jeden Fall Änderungen in der Startformation geben.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen