Eishockeytrainer Sven Gösch ärgert sich über vier Gegentore

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04. November 2013, 00:31 Uhr

Der EHC Timmendorf gewann in seinem einzigen Wochenendspiel in der Eishockey Oberliga beim Schlusslicht Hamburg Crocodiles deutlich mit 11:4(4:2, 4:1, 3:1) Toren. Dennoch war Trainer Sven Gösch nicht zufrieden.

Die Partie begann verheißungsvoll. Bereits nach 41 Sekunden traf Kenneth Schnabel zum 0:1. In der Folge traten die „Beach Boys“ jedoch keineswegs souverän auf, sondern leisteteten sich viele Fehler. Einen davon nutzten die Gastgeber in der achten Minute zum Ausgleich. Obwohl die Gäste spielerisch nicht glänzten, sorgten Rino Schroeder und erneut Schnabel für das 1:3, bevor den Hamburgern der zweite Treffer gelang. Den 2:4-Pausenstand markierte Christian Herrmann in Unterzahl.

Im zweiten Drittel wurde das Spiel nicht besser, aber immerhin erzielte Timmendorf weitere Tore. Christopher Röhrl, Ron Labute in Unterzahl, wiederum Schnabel bei Überzahl und Herrmann schraubten das Ergebnis auf 8:2. Die Crocodiles nutzten Fehler der Gäste zum zwischenzeitlichen 4:8. Kurz darauf wurde Schnabel vom Ex-Timmendorfer Viatcheslav Koubenski rüde in die Bande gecheckt. Schnabel musste ins Krankenhaus gebracht werden und Koubenski bekam eine Spieldauerstrafe. Die folgende Überzahl nutzte Andre Gerartz zu zwei Toren. Den Schlusspunkt setzte Thorben Saggau mit dem 11:4-Endstand.

„Vier Gegentore sind einfach zuviel. Ich bin mit der Leistung und dem Auftreten jedenfalls nicht zufrieden“, sagte Trainer Sven Gösch. Das nächste Spiel bestreiten die Timmendorfer erst am 15. November, wenn sie die Harzer Falken aus Braunlage erwarten. Am kommenden Wochenende haben die Oberligisten aufgrund des Deutschlands-Cups der Nationalmannschaft spielfrei.

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