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Ostholsteiner Anzeiger

22. Oktober 2017 | 13:06 Uhr

Eishockey: Zweimal in der Außenseiterrolle

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 05.Okt.2017 | 20:07 Uhr

Eishockey-Oberligist EHC Timmendorf steht an diesem Wochenende vor zwei Herkulesaufgaben. Die Timmendorfer empfangen am heutigen Freitag um 20 Uhr die Duisburger Füchse und treten am Sonntag bei den holländischen Tilburg Trappers an. Beide Mannschaften zählen zu den Top-Teams der Liga.

Duisburg strebt bereits seit längerem den Aufstieg in die zweite Liga an. Dies soll in dieser Saison mit dem neuen Trainer Doug Irwin und gleich elf Neuzugängen gelingen. Am Auftaktwochenende wurden die Füchse mit Siegen gegen die Hamburg Crocodiles und die Moskitos Essen ihrer Rolle gerecht.

Nicht ganz so erfolgreich verliefen die ersten beiden Spiele für den Meister aus Tilburg. Das Heimspiel gegen die Preussen Berlin wurde bereits im ersten Drittel wegen dichter Nebelbildung auf dem Eis abgebrochen. In der zweiten Partie unterlagen die Niederländer bei den Hannover Scorpions.

Die Timmendorfer laufen in beiden Begegnungen als Außenseiter auf. „Wir wissen, dass es gegen solche Teams, die einen wesentlichen höheren Etat haben, schwer wird. Aber wir wollen die Spiele lange offen halten und hoffen auf eine Überraschung“, sagt EHCT-Trainer Steve Pepin. Sein Team überzeugte beim Sieg in Erfurt und lieferte gegen die Saale Bulls eine mitreißende Partie ab, die nur knapp verloren ging. Besonders kämpferisch agierten die Timmendorfer auf Augenhöhe. „Aber wir müssen diese kleinen Fehler, die sofort mit Gegentoren bestraft werden, abstellen“, fordert der Coach. Pepin baut auch auf Goalie Jordi Buchholz, der sich in ausgezeichneter Frühform befindet.

Fehlen wird weiterhin Daniel Lupzig, der mit einem Innenbandanriss wohl noch drei Wochen lang ausfällt. Für ihn stürmt wieder Philipp Maier in der ersten Reihe neben den Kanadiern Daniel Clairmont und Cedric Montminy. Die zweite Angriffslinie bilden wieder Kapitän Patrick Saggau mit Kenneth Schnabel und Kevin Kunz. Der junge Stürmer ist neben Maier bisher die größte positive Überraschung.

Gut möglich, dass der Kader der Timmendorfer in Kürze noch wächst. Seit einiger Zeit laufen Gespräche mit einem Zweitligisten aus dem Süden. Bei einem erfolgreichen Abschluss könnten gleich mehrere Akteure des DEL 2-Clubs, darunter ein Goalie und zwei Verteidiger, mit einer Förderlizenz für den EHCT auflaufen.

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