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Eishockey: Timmendorfer verlieren 1:5 gegen Duisburg

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 08.Okt.2017 | 21:22 Uhr

In der Eishockey-Oberliga unterlag der EHC Timmendorf gegen den neuen Tabellenführer EV Duisburg mit 1:5(1:1, 0:2, 0:2) Toren. Dabei hielten die Timmendorfer die Partie lange offen, letztlich gab die größere Effektivität den Ausschlag für die Westdeutschen.

Die Partie wurde mit einer einstündigen Verspätung angepfiffen, da die Duisburger lange in einem Stau standen. Das erste Drittel verlief ausgeglichen. Zwar hatte Duisburg mehr Spielanteile, doch von den Chancen her agierten beide Teams auf Augenhöhe. So war der Timmendorfer Führungstreffer durch Petr Gulda in der neunten Minute nicht unverdient. Duisburg glich mit in seiner ersten Überzahl in der 16. Minute aus, wobei zuvor nicht nur Tauno Zobel in die Kühlbox gehörte, sondern auch sein Widersacher. Ohnehin hatte Schiedsrichter Michael Fendt nicht seinen besten Tag erwischt. So blieb ein Bandencheck gegen Marc Stotz für den Übertäter folgenlos. Stotz fällt dagegen mit Verdacht auf Gehirnerschütterung wohl mehrere Wochen aus.

Im zweiten Drittel zogen beide Teams das ohnehin schon hohe Tempo noch mehr an. Die Chancen häuften sich auf beiden Seiten, doch sowohl der Timmendorfer Torwart Jordi Buchholz, als auch sein Gegenüber Christoph Mathis zeigten beeindruckende Reflexe. Während die Timmendorfer auch am Pfosten scheiterten, trafen die Duisburg in der 33. Minute und unmittelbar vor der zweiten Pause zur 3:1-Führung.

Im letzten Drittel waren gerade mal neun Sekunden gespielt, da erhöhten die Gäste auf 4:1. Timmendorf kämpfte zwar unverdrossen weiter, doch selbst klarste Chancen blieben ungenutzt. In der 57. Minute bewiesen die Duisburger erneut ihre Effektivität, als sie zum 5:1-Endstand trafen.

„Das Ergebnis ist eindeutig zu hoch ausgefallen, weil wir gut gearbeitet haben. Aber bei uns wird jeder kleine Fehler sofort bestraft. Wir müssen 60 Minuten lang konzentriert unser System spielen“, sagte der Timmendorfer Trainer Steve Pepin.

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