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Eishockey: Timmendorfer enttäuschen 570 Zuschauer

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 26.Okt.2014 | 11:57 Uhr

In der Eishockey-Oberliga hat der EHC Timmendorf seine erste Heimniederlage kassiert. Die „Beach Boys“ unterlagen vor 570 enttäuschten Zuschauern nach einer schwachen Vorstellung den Hamburg Crocodiles mit 4:6(1:3, 3:3, 0:0) Toren.

Trainer Henry Thom musste auf die verletzten Thorben Saggau und Jesper Delfs verzichten, konnte dafür aber erstmals Neuzugang Aaron Scott einsetzen. Der Kanadier spielte an der Seite von Patrick Saggau und Kenneth Schnabel in der ersten Reihe. Doch gerade dem Paradesturm der Timmendorfer fehlte diesmal die Durchschlagskraft. Zudem leisteten sich die Beach Boys zu viele Abspielfehler und luden die Gäste so zu Kontern ein. Innerhalb von neun Sekunden gingen die Crocodiles in der sechsten Minute in Führung, wobei Goalie Matthias Rieck keine glückliche Figur machte. In der 18. Minute konnte Tauno Zobel zwar verkürzen, doch die Gäste antworteten postwendend mit dem 1:3.

Zum zweiten Drittel wurde Jan-Niklas Gebert für Rieck eingewechselt, doch auch er musste in Unterzahl schnell das 1:4 hinnehmen. Kurz darauf gelang Jason Horst der zweite Timmendorfer Treffer, doch mit einem weiteren Doppelschlag in der 28. und 29. Minute zogen die Hamburger auf 2:6 davon. Dennoch keimte bei den Anhängern noch einmal Hoffnung auf, nachdem Zobel und Aaron Scott vor der zweiten Pause auf 4:6 verkürzten.

Im Schlussdrittel wurden die Aktionen der Beach Boys zwingender und konzentrierter. Dabei erarbeiteten sich die Gastgeber reihenweise gute Chancen, scheiterten aber immer an dem starken Croco-Goalie Christoph Oster. So blieb es trotz eines Schussverhältnisses von 39:29 zu Gunsten der Timmendorfer beim 4:6-Endstand. „Wir haben uns zwei Drittel lang nicht an die Vorgaben gehalten und immer wieder Konter zugelassen. Im letzten Drittel wurde es besser, aber insgesamt war das eine schwache Leistung“, sagte Kapitän Marcus Klupp. Über das Debüt von Aaron Scott meinte er: „Das war ganz ok.“

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