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Eishockey: Timmendorfer bieten Spitzenreiter aus Hannover paroli

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

In der Eishockey-Oberliga musste sich der EHC Timmendorf dem Spitzenreiter Hannover Indians mit 2:4(0:3, 1:1, 1:0) geschlagen geben. Nach einem schwachen ersten Drittel steigerten sich die „Beach Boys“ vor 634 Zuschauern mit zunehmender Spieldauer, konnten die Partie aber nicht mehr drehen.

Die ersten 20 Minuten standen ganz im Zeichen der Indians. Der Tabellenführer trumpfte im Stil einer Spitzenmannschaft auf und erarbeitete sich reihenweise gute Einschussmöglichkeiten. So waren die Timmendorfer mit dem 0:3 zur ersten Pause noch gut bedient, obwohl es auch eigene Chancen gab. So verfehlte Dennis Overbeck das leere Hannoveraner Tor.

Sah es zunächst nach einem Sparziergang der Indians aus, wurde die Begegnungen ab dem zweiten Drittel spannender. Die Timmendorfer kamen über den Kampf ins Spiel und belohnten sich mit dem 1:3 durch Moritz Meyer. Die Gastgeber witterten Morgenluft, doch Hannover stellte zehn Minuten später den alten Abstand wieder her.

„Abwarten, das Spiel dauert 60 Minuten“, schwante Gäste-Trainer Peter Willmann vor dem Schlussdrittel nichts Gutes. Er hätte fast Recht behalten, denn in den letzten 20 Minuten wurde Timmendorf immer druckvoller. In der 46. Minute verkürzte Patrick Saggau mit einem Penalty auf 2:4. Der Puck ging dabei zwar nicht über die Linie, doch Indians-Goalie Boris Ackers hatte absichtlich sein Tor verschoben, so dass Schiedsrichter Razvan Gavrilas auf technisches Tor entschied. In der restlichen Spielzeit berannten die Beach Boys das Gäste-Tor und gaben dabei 15:1 Schüsse ab. Auch die Herausnahme von Torwart Jan-Niklas Gebert zu Gunsten eines sechsten Feldspielers wurde nicht belohnt.

„Das erste Drittel war einfach enttäuschend. Danach wurde es besser, weil wir gefightet haben. Zum Schluss wollten wir es mit aller Macht, wurden aber nicht belohnt. Allerdings haben die Indians auch eine starke Mannschaft, die vor allem hinten sicher steht“, sagte Trainer Henry Thom, der auf den verletzten Marcus Klupp verzichten musste. Der jetzige Indians-Stürmer und frühere Timmendorfer Andre Gerartz musste ebenfalls verletzt zusehen. „Unser erstes Drittel war wirklich gut. Zum Schluss hätte die Partie aber auch kippen können“, räumte er ein.

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