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Eishockey-Oberliga: Strafzeitenflut gegen die „Beach Boys“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der EHC Timmendorfer Strand kehrte in der Eishockey-Oberliga trotz einer starken Leistung mit einer 2:4(1:2, 0:0, 1:2)-Niederlage von den Saale Bulls aus Halle zurück. Dabei haderten die „Beach Boys“ mit der Leistung von Schiedsrichter Christian Rüdiger aus Illmenau, der gegen die Gastgeber vier Strafminuten, gegen die Timmendorfer dagegen 45 Minuten verhängte.

Bei den Gästen fehlten unter anderem der beruflich verhinderte Dominic Steck sowie der weiterhin verletzte Gianluca Balla. Dennoch fanden die Beach Boys gut in die Partie und gingen durch Denis Akimoto in der sechsten Minute in Führung. Doch dann trat der Unparteiische, der in der Vergangenheit schon häufiger wegen einseitiger Regelauslegung aufgefallen war, in Erscheinung. Er verhängte reihenweise Strafzeiten gegen die Timmendorfer. So nutzte Halle zwei Überzahlspiele, bei denen jeweils zwei Beach Boys in der Kühlbox saßen, um das Ergebnis zu kippen.

Das Mitteldrittel blieb torlos, obwohl sich beide Mannschaften eine ganze Reihe guter Chancen erspielten. Zu Beginn des Schlussabschnittes erhöhten die Saale Bulls auf 3:1, doch noch in derselben Minute hielt Yannick Henry mit dem 2:3 seine Mannschaft im Spiel. Die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber fiel mit dem 4:2 in der vorletzten Minute. Zu diesem Zeitpunkt stand Denis Akimoto bereits unter der Dusche. Er erhielt wegen „Beschimpfung von Offiziellen“ eine Matchstrafe. Ein Vergehen, das üblicherweise lediglich mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe geahndet wird.

„Die Schiedsrichterleistung war einfach nur peinlich. Er hat das Spiel maßgeblich beeinflusst. Wir haben sehr diszipliniert gespielt und super gekämpft. Es war mehr für uns drin. Ich hoffe nur, dass wir diesen Schiedsrichter nie wieder bekommen werden“, war Trainer Dave Rich noch lange nach dem Spiel außer sich.

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