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Ostholsteiner Anzeiger

17. Dezember 2017 | 19:29 Uhr

Eishockey: Keine Mühe mit dem Schlusslicht

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 29.Dez.2016 | 22:37 Uhr

Zwei Tage nach dem Erfolg gegen die Hamburg Crocodiles gewann Eishockey-Oberligist EHC Timmendorfer Strand auch bei Schlusslicht FASS Berlin mit 6:2(4:1, 1:1, 1:0) Toren. Dennoch war Coach Dave Rich nicht zufrieden. „Wir haben defensiv schwach gespielt und hatten Glück auf einen schwachen Gegner zu treffen“, meinte der Coach.

Im ersten Drittel fanden die „Beach Boys“ schnell in die Partie und gingen in der vierten Minute durch Tim May in Führung. Doch die Berliner glichen durch ein Überzahltor postwendend aus. Der Treffer zeigte jedoch keine Wirkung. Die Timmendorfer spielten weiter dominant und gingen durch Deion Müller in der achten Minute erneut in Führung. Der immer stärker werdende Dennis Akimoto baute den Vorsprung mit seinen Toren in der zwölften und 19. Minute auf 4:1 aus.

Als Jakub Schejbal mit seinem ersten Saisontor für die Timmendorfer in der 24. Minute auf 5:1 erhöhte schien die Begegnung entschieden zu sein. Doch FASS verkürzte kurz vor dem Ende des zweiten Drittels. Zu Beginn des letzten Spielabschnittes hatten die Berliner zwei gute Konterchancen, die Goalie Jordi Buchholz vereitelte. „Wäre hier das 5:3 gefallen, hätte es tatsächlich noch einmal eng werden können“, analysierte Rich. Doch kurz darauf machte der erneut überzeugende Marco Meyer mit dem 6:2 den Sack endgültig zu. Die Beach Boys hatten nun keine Mühe, den Vorsprung über die Zeit zu spielen.

„Wir haben nicht mehr getan, als nötig war und haben uns dem Niveau des Gegners angepasst. Die Müdigkeit war meinen Spielern deutlich anzumerken“, sagte Rich.

Bereits am heutigen Freitag treten die Timmendorfer zu ihrem dritten Punktspiel innerhalb von fünf Tagen an. Die Timmendorfer erwarten um 20 Uhr die Preußen aus Berlin. „Da müssen wir uns deutlich steigern und vor allem in der Defensive konzentrierter arbeiten. Preußen Berlin hat junge und schnelle Spieler, die die Fehler ihrer Gegner konsequent bestrafen. Da dürfen wir nicht in Konter laufen“, mahnt der Coach.

Die Timmendorfer können wieder auf ihren erfolgreichsten Torjäger Gianluca Balla zurückgreifen, der seine Rippenverletzung auskuriert hat und bei FASS Berlin sein Comeback gegeben hat. „Er hat gut durchgehalten, ist aber natürlich noch nicht bei 100 Prozent. Gegen Berlin müssen wir wieder eine bessere Leistung abrufen, um zum Erfolg zu kommen“, fordert Dave Rich energisch.

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