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Ostholsteiner Anzeiger

17. Dezember 2017 | 00:00 Uhr

Eishockey: Heimerfolg gegen Wedemark

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2014 | 11:00 Uhr

In der Eishockey-Oberliga gewann der EHC Timmendorfer Strand 06 sein erstes Heimspiel mit 8:4(4:2, 1:0, 3:2) gegen den Aufsteiger Wedemark Scorpions. Dennoch war Trainer Henry Thom nicht zufrieden.

Die Gäste gingen bereits in der zweiten Minute in Führung. Die „Beach Boys“ antworteten mit wütenden Angriffen. Mit einem Doppelschlag durch Patrick Saggau und Marco Meyer in der neunten Minute kippten die Gastgeber das Ergebnis. Sie setzten nach und erspielten sich ein klares Übergewicht. Durch Tore von Rino Schroeder (13.) und Jason Horst (17.) zogen die Timmendorfer vor 422 Zuschauern auf 4:1 davon, bevor Wedemark in der Schlussminute der Anschlusstreffer gelang. Ab dem Mitteldrittel spielten die Beach Boys nach dem Geschmack von Henry Thom zu kompliziert und machten sich so das Leben selber schwer. So fiel im zweiten Abschnitt nur ein Tor durch Moritz Meyer in der 31. Minute.

Nach dem Kenneth Schnabel im letzten Drittel auf
6:2 erhöhte, kam Wedemark nach zwei Treffern noch einmal heran, doch Christian Herrmann und erneut Patrick Saggau sorgten letztlich für klare Verhältnisse.

„Das erste Drittel war ganz in Ordnung, doch dann wollten wir zu schön spielen. Ich hatte zwar nie Bedenken, das Spiel nicht zu gewinnen, aber wir können es besser machen. Da ist noch viel Luft nach oben“, sagte Henry Thom.

Er muss in den nächsten Wochen auf Finn-Luca Zorn verzichten. Der junge Spieler zog sich in der Partie gegen die Wedemark Scorpions einen Wadenbeinbruch zu.
Dafür kehrt Tibor Uglar in den Kader zurück. Der Verteidiger wollte eigentlich aus beruflichen Gründen eine Eishockey-Auszeit nehmen, überlegte es sich nun aber anders. Ein weiterer Neuzugang könnte Aaron Scott werden. Der 22-jährige Kanadier fliegt in dieser Woche zum Probetraining ein. Er spielte zuletzt in der kanadischen GMHL, wo er in 30 Spielen 33 Tore erzielte und insgesamt 49 Punkte sammelte. „Ich habe lange mit seinem Trainer gesprochen. Von der Beschreibung müsste er genau zu uns passen“, sagt Henry Thom.

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